Was das Friedensfest im Stadttheater bot – eine Zusammenfassung
Von Frank Heindl
Das Friedensfest 2015 ist seit dem vergangenen Samstag vorüber. Gerne hätte man – mal wieder – viel mehr gesehen, gehört und gewürdigt, als ein Einzelner nun mal schaffen kann. Stattdessen kann und soll hier nur besprochen werden, was sich „theatermäßig“ im Großen Haus, in der Brechtbühne und im Hoffmannkeller abgespielt hat: „Flüchtlingstheater“ auf wechselndem Niveau, gespielt von Profis und Laien, allemal spannend, nicht immer künstlerisch befriedigend, aber – was fürs Theater nicht selbstverständlich ist: immer mittendrin in den Problemen der Gegenwart. Und nebenbei auch in denen der Stadt und des Theaters selbst.
„Das ersetzt viele Stunden Unterricht“

Kaffeetassen als Insignien der Macht bei Hans-Werner Krosingers „Frontex Security“ (Foto: David Baltzer).
Es ging am 17. Juli los mit Hans-Werner Kroesingers „Frontex Security“ – ein aus Berlin importiertes Doku-Stück des dortigen Theaters Hebbel am Ufer. Kroesinger mutete seinem Publikum schwere Kost zu: Mehr als zwei Stunden Zahlen, Daten und Fakten zur Grenzpolitik der EU und deren Organisation „Frontex“ – Kritiker halten Frontex für mindestens mitschuldig am Tod Abertausender Flüchtlinge im Mittelmeer. Das Stück entwickelte zum Zweck der Aufklärung einen Charme, der am ehesten mit dem einer TV-Talkshow verglichen werden kann. Theatral war da eher wenig zu sehen – vier Schauspieler präsentieren die aalglatte Sprache der Bürokratie, jener Verwalter-Schicht, die fernab des Geschehens in mehr oder weniger abgeschotteten Hochhäusern sitzt und darüber entscheidet, wo, wann und wie Europas Grenzen gegen wen „gesichert“ werden. Dass diese Grenze für solche Strategen der Vorwärtsverteidigung inzwischen weit in der libyschen Wüste liegen, dass in der Konsequenz ihrer Sicherung bisher schätzungsweise 23.000 Menschen im Mittelmeer ertrunken sind, das kann man auch ohne Kroesingers Stück wissen.
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Artikel vom
10.08.2015
| Autor: fh
Rubrik: Theater
Im Vorfeld eines Jahrhunderttransfers schießen in London und Augsburg erstaunliche Gerüchte ins Kraut.
Kommentar von Siegfried Zagler
Nehmen wir an, dass es stimmt, was im renommierten Guardian steht: Chelsea hat dem FCA ein 25-Millionen-Euro-Angebot für den Linksverteidiger Baba unterbreitet, das die FCA-Führung ausgeschlagen hat. Und nehmen wir mal an, dass Baba nur deshalb in Elversberg spielen konnte, weil Roman Abramowitsch nicht jeden Blödsinn mitmacht und nun nicht mehr verhandlungsbereit ist. Nehmen wir [...]
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Artikel vom
10.08.2015
| Autor: sz
Rubrik: Lokalpolitik
Möglicherweise hat der FC Augsburg ein 25-Millionen-Euro-Angebot des FC Chelsea für Abdul Rahman Baba nicht angenommen.
Der FCA sei nur für 30 Millionen Euro bereit, Baba abzugeben. Dies ist zumindest dem renommierten englischen Blatt Guardian" zu entnehmen. Mit dem Spieler sei sich Chelsea bereits seit vergangener Woche einig, aber offenbar hat sich der FCA verzockt.
Chelsea-Coach José Mourinho hat in der vergangenen Woche vermutlich zum ersten Mal das Wort „Augsburg“ ausgesprochen. [...]
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Artikel vom
09.08.2015
| Autor: sz
Rubrik: Sport, Vermischtes
Am kommenden Freitag, den 14. August, finden in Augsburg Feierlichkeiten zu Brechts Todestag statt.
Die Veranstaltung ist Teil des offiziellen „Brechthaus-Programms 2015“, das im und beim Brechthaus Auf dem Rain 7 zwischen 18 Uhr und 23 Uhr über die Bühne geht. Die Veranstaltungsreihe ist kostenlos und findet im vom Verkehr abgesperrten Bereich zwischen Brechts Bistro und Brechts Geburtshaus statt. Im Programm stehen Sängerin und Schauspieler-Auftritte im Innen- und Außenbereich sowie [...]
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Artikel vom
09.08.2015
| Autor: sz
Rubrik: Kultur
Alle Jahre wieder die Pilgerschaft zu den Drei Königinnen in der Jakobervorstadt. Um dann von Kurt Idrizovic begrüßt zu werden mit der Wetterprognose des Abends. „Dreißig Prozent“, sagte er beim Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe, „das ist gar nichts.“
Von Halrun Reinholz
Wer nicht rechtzeitig da ist, muss sich mit einem Platz unter mehr oder weniger Baumschutz begnügen – ein Risiko, wenn es denn doch mal regnet. Die sicheren überdachten Plätze sind erfahrungsgemäß lange vor Beginn der Veranstaltung belegt. […]
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Artikel vom
01.08.2015
| Autor: sz
Rubrik: Literatur
Frontex-Rösler durfte nicht sprechen – und Theater war, was es sein soll Von Frank Heindl Gerade noch hatte man an diesem sonnigen Freitagnachmittag im „Weissen Lamm“ zusammengesessen und über Flüchtlingstheater gesprochen. Cornelia Lanz, Leiterin und Ideengeberin des Opernprojektes „Zaide“, das am kommenden Donnerstag in der Brechtbühne Premiere feiert, und der DAZ-Redakteur. Eine der Hauptdarstellerinnen, erfuhr […]
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Artikel vom
31.07.2015
| Autor: fh
Rubrik: Theater