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Donnerstag, 29.07.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

FCA verpflichtet Philipp Max; Baba vor den Toren Londons

Der im Raum stehende Wechsel des Augsburger Linksverteidigers Baba nach London machts möglich: Der FC Augsburg hat sich mit Philipp Max und dem Karlsruher SC auf den sofortigen Wechsel des  Linksverteidigers verständigt.

Von Siegfried Zagler

Baba: Vor den Toren Londons? Foto: Siegfried Kerpf

Baba: Laut englischer Medien steht sein Engagement bei Chelsea fest. Foto: Siegfried Kerpf


Der 21-Jährige erhält einen Vertrag über zwei Jahre bis zum 30. Juni 2017, in dem eine Option auf eine langfristige Verlängerung enthalten ist. Über die Transfermodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart. „Wir freuen uns, dass wir mit Philipp Max einen jungen und talentierten deutschen Spieler für uns gewinnen konnten, der in der letzten Saison beim KSC eine tolle Entwicklung genommen hat“, sagt FCA-Geschäftsführer Sport Stefan Reuter. „Wir sind überzeugt, dass er bei uns diese Entwicklung fortsetzen kann und den nächsten Schritt machen wird.“ „Ich bin froh, dass der Wechsel geklappt hat. Die Chance mit dem FC Augsburg in der Bundesliga Erfahrungen zu sammeln und darüber hinaus auch in der Europa League zu spielen, hat meinen Wunsch bestärkt, zum FCA wechseln zu wollen. Daher freue ich mich, nun Teil dieses Teams zu sein“, sagt Philipp Max nach der Vertragsunterschrift. Philipp Max erhält beim FC Augsburg die Rückennummer 31. Arif Ekin, der bisher diese Nummer trug, wechselt auf die Rückennummer 37.

Soviel zu den Fakten. Die Ablösesumme für Max wird in der Medienberichterstattung auf zirka 3,5 Millionen Euro taxiert.  Phillip Max ist der Sohn des früheren Bundesliga-Torschützenkönigs Martin Max. Mit der Verpflichtung von Max verdichte der FCA die Gerüchte um den Transfer von Abdul Rahman Baba (21) nach London. Für den ghanaischen Nationalspieler hat der FC Augsburg laut Berichte englischer Medien ein Angebot des englischen Meisters FC Chelsea über eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro vorliegen.

Wie gewohnt mauert der FCA, wenn es um Spielertransfers geht: “Kein Kommentar!”, ist alles, was in Augsburg in Sachen Baba zu erfahren ist. Anders geht Babas Beratungsgesellschaft mit dem im Raum stehenden Wechsel um: “Von unserer Seite ist alles klar.” Der AS Rom habe angeklopft (15 Mio-Angebot) und Atlético Madrid, auch der FC Arsenal und ManCity sollen an Baba interessiert gewesen sein, so berichtet der “Guardian”.

“Wir haben nur einen Linksverteidiger”, so kürzlich Chelseatrainer Jose Mourinho. Nachdem Filipe Luís zurück zu Atlético ging, ist der Spanier César Azpilicueta derjenige, den Baba verdrängen müsste, um an der Stamford-Bridge für Furore sorgen zu können. – Seit dem Afrika-Cup befindet sich Baba auf den Einkaufzetteln einiger Großclubs. Der Neu-Augsburger spielte bis ins Finale alle sechs Partien von Ghana durch, handelte sich dabei keine Gelbe Karte ein und war unter anderen ein Garant dafür, dass der Vize-Afrika-Champion mit drei Gegentoren die beste Abwehr stellte.