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Freitag, 02.10.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Wissen

Hubschrauber südlich Augsburg: BfS und Bundespolizei trainieren Strahlenmessung

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und die Bundes­polizei trainieren vom 7. bis 9. Juli 2026 gemeinsam die Messung von Radio­aktivität aus der Luft. Südwestlich von Augsburg sowie am Forggensee werden Hub­schrauber mit Messtechnik ausge­stattet und fliegen syste­matische Messungen – eine wichtige Übung für den radio­logischen Not­fallschutz.

Von Bruno Stubenrauch

Zwei Hubschrauber der Bundespolizei (Foto: Anja Lutz)

Das Training dient der Vorsorge: Gelangen bei einem Unfall radio­aktive Stoffe in die Umwelt, ist es ent­scheidend, schnell einen Überblick über die betrof­fenen Gebiete zu erhalten. Die Hub­schrauber können innerhalb kurzer Zeit fest­stellen, ob und in welcher Menge radio­aktive Stoffe abgelagert wurden. Diese Infor­ma­tionen ermög­lichen es den Behörden, gezielte Schutz­maß­nahmen einzuleiten.

Messflüge bei Mindelheim, Schwabmünchen und am Forggensee

Die Übung findet in zwei Gebieten statt, die bis Großaitingen reichen – jeweils rund 14 mal 21 Kilo­meter groß, etwa doppelt so groß wie die Stadt Augsburg. Die Messflüge werden in einer Höhe von etwa 90 Metern durchgeführt. Alle Flüge starten und enden auf dem Flieger­horst Kaufbeuren.

Radioaktives Cäsium aus Tschernobyl nachweisbar

Die Region südwestlich von Augsburg gehört zu den Gegenden in Deutsch­land, die am stärksten vom Reaktor­unfall von Tschernobyl vor 40 Jahren betroffen waren. Die Fachleute des BfS gehen davon aus, dass sie neben natürlich vor­kommenden radio­aktiven Stoffen auch Cäsium-137 nachweisen werden, das aus dem Unglücks­reaktor stammt.

Kooperation von BfS und Bundespolizei

Die Bundespolizei stellt die Hubschrauber und deren Besatzung, das BfS die Mess­technik und die Fachleute für die Messungen. In einem Notfall kann so eine Fläche von rund 100 Quad­rat­kilo­metern innerhalb von etwa drei Stunden überflogen und kartiert werden.

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Lange Nacht der Wissenschaft: Forschen, Staunen und Mitmachen – kostenlos in der Augsburger Innenstadt

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eMobilität: swa nehmen erste 200-kW-Schnellladesäulen in Betrieb

In Pfersee haben die Stadt­werke Augsburg (swa) ihre bislang leistungs­stärksten Lade­punkte gestartet. Am Mühlbach-Quartier auf dem ehemaligen Weberei­gelände der Firma Dierig können eAutos jetzt an vier Lade­punkten mit bis zu 200 Kilowatt (kW) laden. Von Bruno Stubenrauch Schnell­lade­punkte am Quartiers­parkhaus in der Christian-Dierig-Straße (Foto: swa/Thomas Hosemann) Die neuen Schnell­lade­säulen setzen einen zentralen Bau­stein für schnelles Laden […]

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Wasser als Lebensraum, Kulturstoff und Politikum

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