Westpark-Fest: Geschichte der bayerischen Landesvermessung wird erlebbar
Im Rahmen der Eröffnung des Westparks am 9. Mai präsentiert eine Projektgruppe um Thomas Hecht und Stefan Sandner die Planungen für einen „Vermessungsgarten“ auf der Freifläche nördlich des Theaters Abraxas.
Von Bruno Stubenrauch
Anlass ist das 225. Jubiläum der Gründung des Topographischen Bureaus im Jahr 1801 – der Beginn der systematischen Vermessung Bayerns.
Der Vermessungsgarten soll nach seiner Fertigstellung 2027 auf etwa 5.000 Quadratmetern das „Erste Hauptdreiecksnetz von 1831“ maßstabsgetreu nachbilden. 25 Steinstelen werden dieses Netz dauerhaft sichtbar machen. Ziel ist es, die Geschichte der bayerischen Landesvermessung im 19. Jahrhundert für Besucher erlebbar zu machen und die Leistungen der damaligen Vermesser zu würdigen.
Beim Westpark-Fest werden historische Vermessungsgeräte wie Theodoliten und Nivelliergeräte ausgestellt. Interessierte können sich über deren Funktion sowie über die Vorgehensweise bei der historischen Landesvermessung informieren. Moderne Vermessungsingenieure zeigen zeitgenössische Geräte und erläutern die heutige Bedeutung der Vermessung. Am Infostand kann auch für den Vermessungsgarten gespendet werden.
