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Freitag, 03.04.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Wirtschaft

Tarifabschlüsse belasten Klinikum mit 10 Millionen Euro

Fehlende Gegenfinanzierung verstärkt Kostendruck

Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst (3,5% ab März 2012, weitere 2,8% in 2013) wird das Klinikum Augsburg in den Jahren 2012 und 2013 rund 10 Millionen Euro kosten. Das meldete das Klinikum gestern.



Darin eingeschlossen sind die Steigerungen für Ärzte sowie alle anderen Angestellten. Insgesamt hat das Klinikum 5.300 Mitarbeiter. „Die Gegenfinanzierung durch die Kostenträger ist jedoch nicht gegeben“, so Landrat und Klinikum-Verwaltungsratsvorsitzender Martin Sailer und Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke. Deshalb müsse das Großkrankenhaus durch die zunehmend schwierigeren Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens weitere Konsolidierungsmaßnahmen ergreifen, um seinen Modernisierungskurs mit dem „Masterplan für die Medizin der Zukunft“ nicht zu gefährden.

„Kliniken müssen unterstützt werden“

Die Laufzeit von 24 Monaten und die stufenweise Erhöhung des Tarifs für das nicht-ärztliche Personal sei jedoch insgesamt ein tragfähiger Kompromiss, so Schmidtke. Gerade im Hinblick auf die Patientenversorgung sei es wichtig gewesen, einen dauerhaften Streik zu vermeiden. Insbesondere die Gesundheitspolitik müsse jedoch auf den Tarifabschluss reagieren: „Die Krankenhäuser haben in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Anstrengungen zur Konsolidierung geleistet. Der Spielraum zu Sparen ohne Qualitätseinbußen verengt sich. Die Kliniken müssen daher unterstützt werden, um auch in Zukunft Spitzenmedizin für alle gewährleisten zu können.“ Zusätzlich zur Tariferhöhung muss das Klinikum auch ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts verkraften, das jungen Mitarbeitern mehr Urlaub zugesprochen hat. „Dies kostet das Klinikum weitere rund 1,1 Millionen, da zusätzliche Mitarbeiter zum Ausgleich eingestellt werden müssen“, so der Klinikum-Vorstand.

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Einzelhandel im Textilviertel wird beschränkt

Schwer tat sich der Stadtrat am gestrigen Donnerstag mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Nördlich der Reichenberger Straße / Berliner Allee“ und einer damit verbundenen Veränderungssperre für das Plangebiet. Einzelhandelszentrum an der Reichenberger Straße: das Fabrikschloss Überlagert wurde die Debatte über den Bebauungsplan mit der Nummer 423, der die ausufernde Einzelhandelsentwicklung im Textilviertel zwischen Proviantbachstraße, […]

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Solarstromförderung: Linke gegen Änderungen im EEG

Die Linke wird heute im Bundestag gegen die Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes stimmen. Dies teilte der Augsburger Bundestagsabgeordnete Alexander Süßmair gestern mit. Der Ausbau Erneuerbarer Energien in Schwaben seit 1999 (Quelle: energymap.info) Am Mittwoch wurde in verschiedenen Ausschüssen des Bundestags der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reduzierung der Solarförderung abschließend verhandelt. Am heutigen Donnerstag stehen die Änderungen […]

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Schwäbische Unternehmen wehren sich gegen Kürzung der Solarstromförderung

Am 19. März haben sich 16 schwäbische Erneuerbare Energie-Unternehmen zur „ARGE NEUE ENERGIE Schwaben“ zusammengeschlossen und eine Resolution formuliert. Ziel: ein gemeinsames Nein zur Berliner Solar-Politik. In der gemeinsam verabschiedeten Resolution appelliert die Arbeitsgemeinschaft aus Schwaben an alle Bundestagsabgeordneten, sich für die Energiewende, moderne Unternehmen und deren Arbeitsplätze einzusetzen. „Schwaben gehört zu den drei Solarspitzenregionen […]

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Fabrikschloss: Radlbauer kurz vor Genehmigung

Trotz eines unmittelbar bevorstehenden Erlasses einer Veränderungssperre für das Bebauungsplangebiet „Nördlich der Reichenberger Straße“ soll das großflächige Fahrradgeschäft Radlbauer im Fabrikschloss genehmigt werden. Dies war der Tenor am vergangenen Donnerstag im Bauausschuss. Das Fabrikschloss an der Reichenberger Straße Nach wochenlangem, teils öffentlich geführtem Streit um die Genemigungsbedürftigkeit der Maßnahme und um einen Baustopp, den die […]

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Definitionsfrage Frieden

Friedensstadt und Rüstungsforschung – ein Widerspruch? Von Kristin Ruckschnat Darf eine Friedensstadt die Rüstungsforschung unterstützen? Über diese Frage herrscht derzeit Uneinigkeit in Augsburg. Während Grüne und Linke eine zivile Nutzung des Innovationsparks verlangen, hält die Stadtverwaltung dagegen. Für die Studierenden der Universität Augsburg begann die Diskussion um Rüstung und Forschung am 7. September 2011. Denn […]

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Ansturm auf Augsburg Open

Förmlich gestürmt wurden am Samstag die Anmeldestellen für das von der CIA organisierte Augsburg Open, das vom 29. März bis 1. April stattfindet. Einige Führungen sind bereits ausgebucht. Ansturm auf die Kundeninfo in der City-Galerie (Foto: CIA) Beim Augsburg Open öffnen 330 Einrichtungen und Firmen ein verlängertes Wochenende lang sonst verschlossene Türen und gewähren einzigartige […]

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Als swa-Energiepartner in erneuerbare Energien investieren

Wer sein Geld in den Ausbau regenerativer Energie vor Ort investieren will, kann ab sofort Energiepartner der Stadtwerke Augsburg werden. Angelegt werden kann jeder Tausender-Betrag ab mindestens 2.000 Euro. Am 22. April endet die Zeichnungsfrist. Das Bürgerdarlehen wird mit 3 Prozent fest verzinst, Regenio-Kunden der Stadtwerke erhalten mit Ökobonus sogar 3,25 Prozent. Die Laufzeit beträgt […]

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Augsburg open – jetzt mit Programmheft

Das Programmheft für das diesjährige Rekordangebot der Augsburg Open (29. März bis 1. April) ist ab Donnerstag, 8. März, auch in der Bürgerinfo am Rathausplatz erhältlich. Für alle, die einen Blick hinter sonst nicht so ohne weiteres zugängliche Kulissen werfen möchten, hat die City-Initiative-Augsburg (CIA) über 320 Führungen und Aktionen zusammengestellt. Da wieder ein reger […]

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Wahl in Russland: Claudia Roth kritisiert IHK Schwaben

Claudia Roth, Bundestagsabgeordnete der Grünen, hat gestern in einer Pressemitteilung die Einschätzung der Industrie- und Handelskammer (IHK), dass die Wahl Putins die Wirtschaftsbeziehung Russlands zu Schwaben fördere, „als eine falsche Haltung“ bezeichnet. „Für die IHK sollten die Manipulationen im Vorfeld der Wahl und die vielen Hinweise auf einen nicht-demokratischen Wahlkampf ein Grund zur Sorge sein“, […]

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