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Dienstag, 28.04.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Parteien

Freie Wähler greifen Grab an

Der überraschende Rücktritt des städtischen Popkulturbeauftragten Richard Goerlich hat ein weiteres Statement hervorgerufen. Die Stadtratsfraktion der Freien Wähler (FW) nahm dabei Kulturreferent Peter Grab unter Beschuss.

Werkausschuss: "Was hier in den letzten 14 Monaten geschehen ist, war eine Farce".

Für die Freien Wähler im Kulturausschuss: Rose-Marie Kranzfelder-Poth


Vor der Entscheidung Goerlichs müsse man den Hut ziehen. Es zeuge von Geradlinigkeit, wenn sich Richard Goerlich nicht in das von Herrn Grab initiierte „zerstörerische Machtspiel im Kulturreferat“ hineinziehen lasse, so die Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler,  Regina Stuber-Schneider, die in ihrer gestrigen Pressemitteilung  Goerlich „echte Liebe zu seinem Beruf attestiert, da er sich nicht seiner Unabhängigkeit und Kreativität berauben lasse, „indem er sich einer sogenannten „Umstrukturierung“ innerhalb des Kulturreferates unterordnet, die nur darauf abzielt, aus einem partnerschaftlichen kreativen Miteinander ein hierarchisches „Abliefern“ zu machen.“ 

Der Kulturreferent soll sich darauf besinnen, was ihm zur Verfügung steht

Goerlich habe, obwohl sein Aufgabenfeld nie klar definiert gewesen sei und in welche Richtung er langfristig gehen solle, gute Arbeit geleistet und Impulse gegeben. Eine genaue Zielvorgabe und ein partnerschaftliches Miteinander habe Goerlich gefehlt, so Stuber-Schneider. Die von Peter Grab geplante Umstrukturierung des Kulturamtes ist nach Auffassung der Freien Wähler nicht zielführend, vielmehr solle sich der Kulturreferent darauf besinnen, was ihm zur Verfügung stehe. Nämlich „ein gut ausgestattetes und einsatzbereites Kulturamt.“ Im Hinblick auf die katastrophale Haushaltslage der Stadt Augsburg könne es sich ein Kulturreferent nicht leisten, einen  gut bezahlten Amtsleiter zu umgehen, Aufträge nach außen zu vergeben und Flop-Projekte wie Ku.spo zu finanzieren.

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„Danke Rich“

Nach dem Bekanntwerden des überraschenden Ausstiegs des Popkulturbeauftragten Richard Goerlich sind von (fast) allen politischen Parteien Statements des Lobes für das Geleistete und Bedauern bezüglich seines Rücktrittes zu verzeichnen. Die Grünen bezeichnen Goerlichs Kündigung als „Beweis für die Unfähigkeit des Kulturreferenten.“ Für die CSU beziehen Fraktionschef Bernd Kränzle und der kulturpolitische Sprecher Andreas Jäckel Stellung. […]

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Integrationsbeirat: Pro Augsburg fordert von Kiefer Entschuldigung

In einer von Fraktionschefin Beate Schabert-Zeidler und von Nico Kummer, dem 1. Vorsitzenden des Vereins Pro Augsburg unterzeichneten Stellungnahme erhielt Peter Grab gestern uneingeschränkte politische Unterstützung. Peter Grab „in Zusammenhang mit der Leugnung oder Verharmlosung des Genozids an den Armeniern zu bringen und ihm enge Verbindungen zu ultranationalistischen Gruppierungen wie den Grauen Wölfen anzudichten, ist […]

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Nach Planfeststellung: SPD ermahnt Bahnhofskritiker

Erleichtert über das nun vorliegende Baurecht zum Augsburger Bahnhofsumbau zeigten sich am gestrigen Mittwoch der Vorsitzende der Augsburger SPD-Stadtratsfraktion, Dr. Stefan Kiefer, und der SPD-Bundestagsabgeordnete Heinz Paula. „Baurecht zum Bahnhofsumbau trotz CSU-Politik, und ganz gewiss nicht wegen ihr“: So ist die gestrige SPD-Pressemitteilung überschrieben. Kiefer erinnert darin an frühere Aussagen von OB Kurt Gribl, dass […]

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In eigener Sache

Gerhard Schmid, Beisitzer im Bezirksvorstand der Augsburger CSU und dort zuständig für Integration/Migration sowie stellvertretender Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Augsburg-West hat uns darauf hingewiesen, dass ein Textteil seiner ersten Pressemitteilung falsch verarbeitet wurde. Das ist zutreffend. Dabei handelte es sich um folgende Passage: Das sind vor allem Anhänger islamischer und türkischer Gruppen“, so Schmid, der davon […]

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Integrationsbeirat: OB Gribl distanziert sich von Pressemitteilungen aus der Feder Gerhard Schmids

Die politische Debatte um den Integrationsbeirat reißt nicht ab. Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl distanzierte sich gestern scharf und in aller Deutlichkeit von zwei Pressemitteilungen Gerhard Schmids bezüglich der städtischen Integrationspolitik. Die Pressemitteilungen sind, so deren Verfasser Gerhard Schmid zur DAZ, dem Bezirksvorsitzenden der CSU Johannes Hintersberger bekannt. Der tatsächliche Status dieser Pressemitteilungen ist innerhalb der […]

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„Integrationsbeirat muss mit Kompetenzen ausgestattet werden“

In der Diskussion um eine mögliche Abschaffung des Integrationsbeirats fordert die Grüne Stadtratsfraktion und der Arbeitskreis Migration der Augsburger Grünen eine inhaltliche Weiterentwicklung des Gremiums. „Die Interessen von Menschen, die aus anderen Ländern nach Augsburg gekommen sind, müssen in die politische Diskussion einfließen können. Der Integrationsbeirat ist für viele das einzige demokratisch legitimierte Gremium in […]

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Raphael Brandmiller wechselt zu den Grünen

Nach Informationen der DAZ gibt der 1. Vorsitzende des Stadtjugendrings Raphael Brandmiller am heutigen Freitag, 16. Dezember sein Parteibuch bei der SPD zurück und wird im Lauf des Tages seinen Wechsel zu den Augsburger Grünen erklären. Weitere Informationen waren gestern am Rande der Stadtratssitzung nicht in Erfahrung zu bringen. Mit der ehemaligen Grünen Kulturreferentin Eva […]

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„Der Integrationsbeirat muss abgeschafft werden“

Gerhard Schmid, Beisitzer im Bezirksvorstand der Augsburger CSU und dort zuständig für Integration / Migration sowie stellvertretender Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Augsburg-West hat sich aus der Deckung gewagt und offen die Abschaffung des Integrationsbeirates gefordert. Gerhard Schmid spricht in seiner gestrigen Pressemitteilung dem Integrationsbeirat der Stadt Augsburg jedwede demokratische Legitimation ab und bezeichnete „den Weg des […]

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Taxi-Vorfall: Schley lässt Amt ruhen

Tobias Schley, Stadtrat und Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Augsburg-West, hat am heutigen Mittwoch Nachmittag zur Berichterstattung in der Augsburger Allgemeinen über seine Person (DAZ berichtete) Stellung genommen. Er sei weder Akteur, noch Betroffener in der Situation gewesen, so Schley. Vielmehr habe er schlichtend und deeskalierend eingreifen wollen. „Dies ist mir nicht gelungen“, so Schley in seiner […]

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