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Donnerstag, 25.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kulturpolitik

Kultur auf dem Lechfeld

In ungewöhnlicher Atmosphäre traf sich heute der Kulturausschuss der Stadt. Tagungsort war das ehemalige Offizierscasino auf dem Sheridangelände an der Leitershofer Straße.

Blick in den Ballsaal

Blick in den Ballsaal


Kulturreferent Peter Grab und die zwölf Stadträte des Ausschusses wollten sich ein Bild von dem Baudenkmal aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts machen, das sowohl Wehrmachtsgeschichte als auch die amerikanische Vergangenheit auf Augsburger Boden in sich vereint. Das Gebäude soll möglicherweise einer kommunalen Nutzung zugeführt werden. Zur Diskussion stehen sowohl eine museale Nutzung, eine Theaternutzung als auch eine Nutzung zu Tagungszwecken. Edgar Mathe von der WBG, der die Ausschussmitglieder eine Stunde lang durch die Räume führte, stellte klar, dass vieles denkbar sei, dass in jedem Fall aber auch viel Geld in die Hand genommen werden müsse. Der große Ballsaal könne sowohl mit 200 Plätzen gastronomisch genutzt als auch mit über 400 Plätzen in Sitzreihen bestuhlt werden. Mathe führte die Gäste von den ehemaligen Unterkünften im ersten Stock über den Weinkeller mit Bar und Kachelofen bis in den Salon der Offiziere, in dem anschließend – unter einem riesigen Gemälde der Schlacht auf dem Lechfeld – die Sitzung des Kulturausschusses stattfand.

Kulturausschuss-Sitzung in ungewöhnlichem Ambiente

Kulturausschuss-Sitzung in ungewöhnlichem Ambiente


Der Ausschuss beschloss heute die Festprogramme zum Deutschen Mozartfest 2009, zum 550. Jubiläum von Jakob Fugger dem Reichen und das Ausstellungsprogramm „Tony Cragg“ der Kunstsammlungen und Museen Augsburg. Vorgestellt wurde außerdem das Ergebnis des Wettbewerbs zum Marketingkonzept der Stadtbücherei. Fünf Wettbewerber hatten sich beteiligt, das Rennen machte die Agentur Kigg. Das Marketingkonzept, das 45.000 Euro kosten wird, beinhaltet Namen, Logo, CI, Internetauftritt und Aktionen zur Eröffnungsveranstaltung der Bücherei im Juni 2009. Als Namen wurde „Neue Stadtbücherei Augsburg“ gefunden. Der ergänzende Slogan „offen für alle“ soll es den in die Bibliothek integrierten sozialen Einrichtungen ermöglichen, sich wiederzufinden und mit dem Bibliothekskomplex zu identifizieren. Beschlossen wurde weiter, die neue Bibliothek mit 38 PC-Arbeitsplätzen inclusive Internetzugang für die Bürger auszustatten.

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„Unkultur bei Postenbesetzungen“ – Schwere Geschütze von der SPD

Peter Grab steht weiterhin im Fokus der Rathausopposition. In einer Pressemitteilung zum Kulturkoordinator und zum Popkulturbeauftragten verurteilen der Bundestagsabgeordnete Heinz Paula und der kulturpolitische Sprecher der SPD, Frank Mardaus, die Äußerungen von Peter Grab zum aktuellen Stand der beiden politischen Personalien. Besonders stillos sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Aussage Grabs, dass man von den eingegangenen […]

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Sportausschuss beschließt Pilotprojekt „Kultur und Sport“

Kaum eine Disziplin vereint Sport und Kultur besser als Schach. Während in Bonn zurzeit um den Schach- Weltmeistertitel gerungen wird, befasste sich der Sportausschuss heute mit einem ganz profanen Aspekt der Symbiose aus Kultur und Sport: mit dem Geld. Kultur und Sport sind seit dem Stadtratseinzug von PRO AUGSBURG in einem Referat zusammengefasst worden. Seit […]

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„Kreatives Augsburg“

Die Grüne Stadtratsfraktion will die derzeit viel diskutierte Idee der „Kreativen Stadt“ für Augsburg weiter entwickeln. In einem ersten Schritt findet dazu eine prominent besetzte öffentliche Veranstaltung im Glaspalast statt. Die Idee der Kreativen Stadt beflügle weltweit die Diskussion um neue Wege in der Stadtentwicklung, so die Grünen in einer Pressemitteilung. Städte konkurrieren heute um […]

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Presseclub: Publikum bezweifelt Ostermaiers Rückkehr

Schwer überbrückbare Gegensätze waren für das Publikum im gestrigen Augsburger Presseclub erkennbar, als es um die Differenzen zwischen Kulturreferent Peter Grab und Albert Ostermaier, dem bisherigen Organisator des abc-Festivals ging. Wie Presseclub-Gast Peter Grab am Nachmittag bereits im Kulturausschuss vorgetragen hatte, waren die Fördermittel des Freistaats für das Festival „Augsburg-Brecht-Connected“ auf eine maximal drei Jahre […]

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Grüne kritisieren Grab-Pläne für Brechtfestival

Die Grüne Stadtratsfraktion kritisiert die am 6. Oktober bekannt gewordene Konzeption des Kulturreferenten Peter Grab für das Brechtfestival. Fraktionsvorsitzender Reiner Erben: „Mit diesen Plänen verliert Augsburg ein kulturelles Aushängeschild, das in der Stadt eine große Resonanz ausgelöst hat und gleichzeitig bundesweite Beachtung fand.“ Die kulturpolitische Sprecherin Verena von Mutius: „Mit Veranstaltungsformen, die vielleicht vor zehn […]

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Alaska Winter zieht Bewerbung zurück

Bei den 20 Bewerbern für die ausgeschriebene Stelle des Popkulturbeauftragten ist einer der heißesten Namen nicht mehr dabei: Alaska Winter hat seine Bewerbung zurückgezogen. Winter hatte sich mit seiner Bewerbung in der Sommerpause ins Gespräch gebracht und für Wirbel gesorgt. Er war vor der Kommunalwahl von der CSU-Agentur m&m als erster gefragt worden, ob er […]

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Grab überzeugt Kritiker

Gut vorbereitet zeigte sich der Kulturreferent und dritte Bürgermeister Peter Grab am 21. August bei seinem Rückblick auf die ersten 100 Tage Kultur- und Sportpolitik. Grab stellte sich im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses drei Stunden lang den Fragen von 20 Besuchern aus dem Internetforum der AZ und beeindruckte auch die anwesenden politischen Gegner.

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Grüne werfen Kränzle schlechten Stil vor

Im Rahmen einer kulturpolitischen 100-Tage-Bilanz mahnt der Grüne Fraktionsvorsitzende, Reiner Erben, einen fairen Umgang im Stadtrat an. Dazu gehöre auch, die Leistungen anderer anzuerkennen. Reiner Erben: „Nachdem jetzt der Rauch über den missglückten Stasi-Vergleich verflogen ist kann es wieder um die Sache gehen: mangels eigener Erfolge schmückt sich Herr Kränzle mit fremden Federn. Das ist […]

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