Sportausschuss beschließt Pilotprojekt „Kultur und Sport“
Kaum eine Disziplin vereint Sport und Kultur besser als Schach. Während in Bonn zurzeit um den Schach- Weltmeistertitel gerungen wird, befasste sich der Sportausschuss heute mit einem ganz profanen Aspekt der Symbiose aus Kultur und Sport: mit dem Geld.

Für Willi Leichtle (SPD) muss der Beweis, dass Sport und Kultur zusammen gehören, nicht so teuer sein. Die Zusammenlegung sei eine politische Entscheidung gewesen. Das gehe in Ordnung und müsse deshalb nicht mit einer Kette von Events legitimiert werden. Die Gelder hierfür seien bei den Sportvereinen besser aufgehoben, so Leichtle. Außerdem führte Leichtle an, dass es einen Stadtratsbeschluss zur Sportförderung gebe, weshalb die SPD dem Antrag nicht zustimmen könne. Denn „irgendwo muss das Geld ja abgezogen werden.“ Grabs Replik auf „erfolgversprechende Sponsorengespräche“ und auf die Begeisterung, die er bei Sportvereinen für dieses Projekt erlebt habe, wollte Martina Wild (Die Grünen) nicht kommentarlos stehen lassen. Sie unterstütze Leichtles Stellungnahme und sehe darüber hinaus die Gelder besser bei Gesundheits- und Ernährungsprojekten aufgehoben.