Hochablass: Doppelstrategie gegen Drohkulisse
Kommentar von Siegfried Zagler
Bürgereister und Finanzreferent Hermann Weber lädt auch im Jahr 2012 alle Bürgerinnen und Bürger zum Gespräch.
Die Bürgerinitiative „Rettet den Hochablass“ hat sich gestern mit einem Schreiben an die Öffentlichkeit gewandt. Dabei geht es in der Hauptsache um ein moderneres und effizienteres Kraftwerk am Hochablass sowie um eine Positionierung für den Ausbau zur Gewinnung von regenerativer Energie.
In einer städtischen Pressemitteilung bezeichnete Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl gestern die Medienberichte über die nicht vorhandene Stadtratsmehrheit bezüglich des Ratsbegehren als „Spekulationen“ und positionierte sich entschieden für das geplante Ratsbegehren in Sachen Wasserkraftwerk am Hochablass.
Das von der Regierung geplante Ratsbegehren kann als gescheitert bezeichnet werden. Eine Woche vor der dafür notwendigen Bewilligung auf der kommenden Stadtratssitzung am Donnerstag, 26. Januar steht beinahe sicher fest, dass es dafür keine Mehrheit geben wird. Der Augsburger Hochablass vom westlichen Lechufer aus gesehen: In die beiden linken Abstürze soll das Kraftwerk eingebaut werden.
Die Kritik an der Informationspolitik der Stadtregierung und den Stadtwerken in Sachen Wasserkraftwerk am Hochablass nimmt massiv zu. „Absolut mangelhaft“ (Grüne) sei das „bürgerferne Verfahren“ (Aktionsgemeinschaft Hochzoll). Oberbürgermeister Kurt Gribl hat indes am Sonntag versprochen, sämtliche Einwände und Belange zu prüfen, „bevor zum Beispiel am Hochablass ein Kraftwerk gebaut werden kann.“ „Es ist an der […]
An den meisten Haltestellen der Stadtwerke Augsburg können Fahrgäste und Passanten jetzt per Knopfdruck Hilfe holen.
Nachdem gestern Abend im Stadtrat keine Mehrheit für einen von insgesamt fünf Anträgen in Sachen Einsparung städtischer Streugutkisten zustande kam, bleibt wohl alles wie bisher.
Umweltreferent Rainer Schaal hat gestern Vorwürfe der SPD zurückgewiesen, bei der Einsparung durch die geplante Abschaffung von Streugutkisten mit falschen Zahlen zu operieren. Die Stadt Augsburg geht von 180.000 Euro Material- und Personalkosten aus, die jedes Jahr für die Bereitstellung kostenlosen Streumaterials für die Bürger in 273 Streugutkisten anfallen. Vor wenigen Tagen hatte die Augsburger […]