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Freitag, 21.08.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Theater

Gerechtigkeit – ein tragischer Witz

Premiere: Dürrenmatts „alte Dame“ im Großen Haus

Milliardärin und Racheengel: Dürrenmatts alte Dame (Eva Maria Keller) bietet Reichtum und fordert dafür den Tod ihres Ex-Geliebten (Werner Galas). Im Hintergrund Anton Koelbl als Richter und Butler. Foto: A.T. Schaefer.

Milliardärin und Racheengel: Dürrenmatts alte Dame (Eva Maria Keller) bietet Reichtum und fordert dafür den Tod ihres Ex-Geliebten (Werner Galas). Im Hintergrund Anton Koelbl als Richter und Butler. Foto: A.T. Schaefer.


Ein dicker alter Schinken ist diese Tragikomödie von Friedrich Dürrenmatt, eine moralische These, in Dramenform gegossen, für Besinnungsaufsätze und zum Schülerquälen bestens geeignet – und dann auch noch ziemlich personalintensiv. Unter der Regie von Fabian Alder gelang es am Samstagabend im Großen Haus des Stadttheaters, mit verknapptem Text und mannigfachen Doppelbesetzungen den Plot zu verschlanken und seinen Witz noch einmal heraus zu kitzeln. Auf der kargen, aber einfallsreich genutzten Bühne von Franziska Bornkamm glänzten vor allem Eva-Maria Keller als „alte Dame“ Claire Zachanassian und Werner Galas als Walter Ill, der sein Leben lassen muss, weil er in der Jugend gefrevelt hat. Schwere moralische Geschütze fährt der Autor auf – doch die fröhliche Leichtigkeit der Inszenierung hebt auf Dürrenmatts Sarkasmus ab und macht sich mit Dürrenmatt einen tragischen Witz aus dem Gerechtigkeitsstreben der alten Dame, das über eine Leiche geht und eine ganze Kleinstadt korrumpiert. Viel Applaus, einzelne Bravos. Die ausführlichere Würdigung am Montag in der DAZ.

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Kurzkritik zur Nacht: Premiere bei Dierig

Phrasen und Klischees in Endlosschleife Der Ansatz von Autor Robert Woelfl ist recht theoretisch: Das Leitbild unternehmerischen Handelns, so der Autor von „Familien Unternehmer Geister“, sickere allmählich in unsere Alltagsumwelt ein. Bei Dierig demonstrierten am Freitagabend vier Schauspieler eine Familienfarce voller Lügen, Selbstbetrug und Lebensangst, vorgetragen in einem absurden, wunderbar choreografierten Reigen von Phrasen, Klischees […]

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Comeback: „Hamlet for you“

Das S´ensemble Theater wird wegen der großen Publikumsresonanz „Hamlet for you“ in einer Neuinszenierung im kommenden Herbst wieder auf den Spielplan setzen.

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S’ensemble beim Treffen der freien Theater

Zum siebten Mal finden im Mai in Wasserburg am Inn die Wasserburger Theatertage statt – ein Treffen der bayerischen Privattheater. Und zum wiederholten Mal ist das S‘ensemble Theater dazu eingeladen. Diesmal mit der Produktion „Familienglück! Champagner!“ nach vier Einaktern von Anton Cechov. Wer nicht eigens nach Wasserburg fahren möchte, kann die Inszenierung noch bis zum […]

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Mal witzig, mal platt und wenig Oper

„Hexen 1×1“ im Textilmuseum Von Frank Heindl

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S’ensemble Theater erhält weiter städtische Zuwendungen

Der bestehende Vertrag über Betriebskostenzuschüsse zwischen Stadt und S’ensemble Theater wurde um weitere drei Jahre verlängert. Dies gab die Stadt gestern bekannt.

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„Zunächst müssen wir Ihre Recherchen im Stadtrat behandeln“

Stefan Kiefer äußert sich in der DAZ zum „Container-Drama“ und erklärt, warum für die SPD der Container „verbrannt“ ist. Das Stadttheater produziert den Regen, in dem man es nicht stehen lassen soll, selbst. So geschehen am 2. März unter blauem Himmel auf dem Augsburger Rathausplatz. „Lasst uns nicht im Regen stehen“ war eine Art erhellendes […]

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Zurück zur Geradlinigkeit

Der Theatercontainer wird neu aufgegleist. Dies bestätigte Baureferent Gerd Merkle am Montag gegenüber der DAZ. Am heutigen Donnerstag ist die neue Entwicklung in Sachen Interimsspielstätte Gegenstand im Bauausschuss. OB Kurt Gribl hatte die bislang misslungene Beschaffung des Containers vorgestern als negativstes Erlebnis seiner Amtszeit bezeichnet. „Wir hätten die Klugheit von heute gebraucht“, so der Oberbürgermeister […]

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Umweltschutz: Theater Augsburg besteht EU-Öko-Audit

Nur sechs Augsburger Betriebe dürfen derzeit das EU-Logo für geprüftes Umweltmanagement führen. Darunter ist das Theater Augsburg. Mathias Kring (IHK Schwaben) und Umweltreferent Rainer Schaal überreichten am vergangenen Mittwoch die Registrierungsurkunde.

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6:0 für Tristan und Isolde

Wagner-Oper: Sternstunde im Theater Augsburg Von Bernd Wißner

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