MAN-Brücke: Breitenbeschränkung wieder aufgehoben
Gute Nachrichten für den Verkehr stadtauswärts: Die erst am 25. August erlassene Breitenbeschränkung auf der MAN-Brücke auf 2,1 Meter gehört wieder der Vergangenheit an. Damit können Mittelklasse-Pkw, SUVs und Lieferdienste das Bauwerk ab sofort wieder gewohnt überqueren.
Von Bruno Stubenrauch

Aufgehobene Breitenbeschränkung
Die Stadt hatte die Verengung – gemeinsam mit einer Tonnagebeschränkung auf 3,5 Tonnen – ursprünglich mit einer „erheblichen Missachtung“ der vorherigen Beschilderung begründet, die zunächst Fahrzeuge über 7,5 Tonnen aussperren sollte.
Die Breite ist nicht entscheidend
Allerdings ist für die dauerhafte Entlastung der angeschlagenen Brücke, bei der Schäden am Spannstahl vermutet werden, nicht die Breite der Fahrzeuge entscheidend, sondern ihr Gewicht. An der Beschränkung auf maximal 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht hält die Stadt daher weiterhin fest.
Unterdessen ist die externe Schadensanalyse der Brücke angelaufen: Seit Montag, 5. Oktober, ermöglicht ein Gerüst im Bereich der Berliner Allee den Fachkräften Zugang zum Inneren des Bauwerks. Mit den Ergebnissen der vertiefenden Untersuchungen wird allerdings erst im Laufe des Novembers gerechnet.

Gerüst unter der MAN-Brücke (Bilder: DAZ)