Von der Nachricht über das vorzeitige Ende der Bayerischen Theatertage wurden die Leser der Neuen SonntagsPresse am gestrigen Sonntag überrascht.
In einer Anzeige der CSU auf Seite 2 der SoPress-Ausgabe 291/20 vom 20./21. Mai 2012 stand direkt unter einem Vertrauen erweckenden Foto von OB Kurt Gribl zu lesen: „Infos aus erster Hand – Heute gehen die 30. Theatertage ‚Morgen Augsburg‘ zu Ende.“ Mehr als 50 Produktionen sollen aufgeführt worden und „ein großer Erfolg für Augsburg“ gewesen sein, erfuhr der Leser beim Sonntagsfrühstück.
Oh, schon vorbei? Schade, eigentlich wäre man gerne diese Woche noch hingegangen, wird sich mancher Theaterfreund gedacht haben. Zum Glück können wir Entwarnung geben: Die Bayerischen Theatertage dauern noch bis zum 27. Mai.
Seit September vergangenen Jahres sind in der Grundschule am Roten Tor die Giraffen los. Und die Zebras. Und die Erdmännchen. Von Frank Heindl
„Tuishi Pamoja“ heißt das afrikanische Musical, das Kinder und Senioren dort in einem bemerkenswerten Projekt gemeinsam einstudiert haben. Am Samstag und Sonntag dieser Woche kann man sich das Ergebnis im Augustanasaal ansehen – der Eintritt ist kostenlos.
Am heutigen Samstag, 5. Mai präsentiert sich ab 13 Uhr die neue brechtbühne hinter dem Theater der Öffentlichkeit. Auf dem Programm stehen Führungen durch das neue Schauspielhaus an der Kasernstraße. Außerdem gibt der Opernchor des Theaters erste Einblicke in die Freilichtbühnen-Produktionen. Ab 18 Uhr wird das Augsburger Publikum mit Luigi Nonos „Fragmente – Stille, an […]
Spielplanturbulenzen: Brechtbühne darf Barlows „Messias“ nicht aufführen Von Frank Heindl Die „etwas andere Weihnachtsgeschichte“ sei ein „herrlicher Zwei-Stunden-Witz“, schrieb die Süddeutsche Zeitung, „ein einziger Theaterspaß“, urteilte der österreichische „Standard“. Die Rede ist von dem Stück „Der Messias“ des englischen Autors Patrick Barlow. Zwei Schauspieler führen darin die gesamte Weihnachtslegende auf und übernehmen dabei alle Rollen […]
Das Augsburger Schauspiel startet ambitioniert in die Zeit mit Brechtbühne Von Frank Heindl „Wir werden viel wagen können, was wir bei Dierig und im tim nicht hätten machen können.“ Bei der Präsentation ihres neuen Spielplans für die nächste Saison 2012/13 zeigte sich Intendantin Juliane Votteler am vergangenen Freitag noch einmal begeistert von „ihrer“ neuen Brechtbühne […]
Das Theater braucht neue Themen, neue Stücke, neue Kunden Kommentar von Frank Heindl Die Zahl der Theaterabonnements, so hatte der kaufmännische Direktor Steffen Rohr kürzlich vor dem Werkausschuss geklagt, sei „im Sinkflug begriffen“. Aus finanzieller Sicht mag das fürs Stadttheater tatsächlich ein Problem sein, auch aus planerischer Sicht sind per Abo vorweg verkaufte Tickets natürlich […]
Dankesreden und Schulterklopfen bei der Eröffnungsfeier Von Frank Heindl Mit einer zweistündigen Matinee hat das Theater Augsburg am Freitag die Eröffnung der lang ersehnten zweiten Spielstätte gefeiert und damit die neue „Brechtbühne“ eingeweiht. So eine Feier muss sein, selbstverständlich: Das Theater braucht die Gelegenheit, sich bei seinen Förderern zu bedanken, auch wenn der Platz nicht […]
Stadttheater: Generalsanierung wird dringlicher Von Frank Heindl Die Generalsanierung am Großen Haus des Stadttheaters wird immer dringlicher. Wenn am Freitag mit einer Galavorstellung die Brechtbühne feierlich eingeweiht ist, muss sich die Theaterleitung gedanklich bereits wieder auf die Suche nach neuen Interimsspielstätten begeben. Morgen fertig: die Brechtbühne neben dem Großen Haus Tagesordnungspunkt 1 der gestrigen Sitzung […]
Wegen einer Erkrankung im Ensemble wird am Sonntag, 29. April 2012 um 19 Uhr im Großen Haus des Stadttheaters nicht wie angekündigt Henry Purcells „King Arthur“, sondern Giuseppe Verdis „La Traviata“ gegeben. Gekaufte Karten bleiben gültig, können aber auch beim Besucherservice kostenlos umgetauscht werden. „La Traviata“ wird damit zum letzten Mal in dieser Spielzeit gegeben. […]
Das „Weiße Album“ im Großen Haus: Musik bestens, Inszenierung klasse Von Frank Heindl Wir Skeptiker waren in der Überzahl gewesen in den letzten Tagen: Das „Weiße Album“ der Beatles auf die Bühne zu bringen – musikalisch ein Ding der Unmöglichkeit, fanden wir. Und inszenatorisch ein ebensolches Unding: Wie denn soll man bitteschön ein musikalisches Werk […]