Romeo und Julia getanzt
Spagat zwischen Shakespeare und West Side Story
Von Halrun Reinholz
Spätestens seit dem „Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza sind offen ausgetragene (Inter-) Paar-Konflikte auf den Bühnen salonfähig geworden. Auch Moritz Rinke schlägt unter dem etwas harmlos-albernen Titel „Wir lieben und wissen nichts“ in diese Kerbe der Viererbeziehungen.
Bleibt es beim Etikett „Uraufführung“ oder lässt die Stadt diese Klassifizierung bei der Inszenierung des Brecht-Fragmentes „Die Reisen des Glücksgotts“ streichen?
Die Märchenoper Hänsel und Gretel im Großen Haus: Es handelt sich um eine gelungene Inszenierung, die mit orginellen Regieeinfällen glänzt und für jede Altersgruppe taugt.
Am morgigen, 16. Oktober (und am 7. November 2014) findet im Hoffmannkeller (19.30 Uhr) ein ungewöhnliches Gastspiel statt.
Nach Dirk Kaftan verabschiedet sich die Konzertmeisterin mit einem fulminanten Soloauftritt vom Augsburger Publikum.
Das Schauspielensemble des Theaters zeigt mit dem Drama von Tennessee Williams Drama die Allgegenwärtigkeit der innerfamiliären Scheinwelt.
Der literarische Prototyp des Kämpfers um Recht und Gerechtigkeit kann auf der Augsburger Brechtbühne nicht überzeugen
Von Halrun Reinholz
Erzählungen oder gar Romane auf die Bühne zu bringen ist mittlerweile eine häufig gepflegte Erscheinung an den Theatern. Die neue Spielzeit beschert Augsburg nun Michael Kohlhaas auf der Brechtbühne, sperrige Schullektüre um einen Mann, den der bedingungslose Gerechtigkeitssinn zu ungesetzlichen Taten treibt. […]
Dirk Kaftan bringt den Augsburgern ein wertvolles Geschenk mit einem Gruß von seiner neuen Wirkungsstätte
Von Halrun Reinholz
Nicht wenige Augsburger Theaterbesucher weinen dem ehemaligen Generalmusikdirektor Dirk Kaftan bittere Tränen nach. Mit seiner warmherzigen, bescheidenen Art bei gleichzeitig höchster Qualifikation und Mut bei der Auswahl des Repertoires hat er bei den Zuschauern (und auch bei den Chor- und Orchestermitgliedern) viele Bonuspunkte gesammelt. Nun kam er noch einmal zurück, […]
Zwei Operetten von Jacques Offenbach eröffneten in einer Art „Fuggerstadt-Remix“ mit Klamauk und dem Versuch einer politischen Botschaft die Theatersaison des Schauspiels auf der Brecht-Bühne.