Für ihre qualitativ herausragende Programmgestaltung sind am vergangenen Donnerstag 60 Kinos aus ganz Bayern im schwäbischen Bad Wörishofen ausgezeichnet worden.
Auch das Augsburger „Thalia“ am Obstmarkt gehörte dazu. Als Anerkennung für ihre Arbeit überreichte die bayerische Medienministerin Ilse Aigner den Kinomachern Franz Fischer und Ellen Gratza die Auszeichnung. „Mit den Filmtheater-Prämien zeichnen wir bayerische Kinos aus, die sich mit einem
besonders anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm verdient gemacht haben. Die vielen Qualitätskinos machten den Medienstandort Bayern aus und würden mit ihrer Vielfaltauch zur kulturellen Identität des Landes beitragen.“, so Medienministerin Ilse Aigner in Bad Wörishofen. (Foto: Ellen Gratza, Ilse Aigner, Franz Fischer v.l.)
Das Programm des Augsburger Gitarristen Johannes Stickroth führt mitten in ein Spannungsfeld moderner Musik: Arrivierte Komponistenpersönlichkeiten konfrontiert er mit zeitgenössischen Musikern, die ihre Kompositionen bis hin zur Improvisation ausdehnen. Zur ersten Gruppe gehören bei seinem am Samstag im Mozarthaus stattfindenden Konzert etwa der Amerikaner Robert Beaser, der in seiner Arbeit Einflüsse von Folk bis Jazz […]
Aktuelle Herausforderungen der Energiewende sowie die Chancen und regionale Möglichkeiten können interessierte Bürger gemeinsam mit Fachleuten am Donnerstag, 26. November, von 16.30 bis 19.30 Uhr, in der Hochschule Augsburg diskutieren. „Die Energiewende ist mehr als der Ausbau der erneuerbaren Energien und ihrer Integration in die bestehende Stromversorgung. Welche Maßnahmen für ein Gelingen der Energiewende grundlegend […]
Wer in Augsburg die Nachfolge für die scheidende Theaterintendantin Juliane Votteler antritt, ist geklärt. Erstmalig in der neueren Geschichte des Stadttheaters übernimmt eine Person in Augsburg die Intendanz, die bereits in einer anderen Stadt ein Theater führte. Von Siegfried Zagler André Bücker war zuletzt fünf Jahre Generalintendant des Anhaltischen Theaters in Dessau, wo sein Vertrag, […]
Das Münchner Architekturbüro „Atelier Achatz Architekten“, spezialisiert auf Theaterbauten, hat 2014/15 erste Pläne für die Sanierung erstellt. Auf 186,3 Millionen Euro wird das Gesamtvolumen aktuell geschätzt. Darin eingerechnet sind die Sanierung des Großen Hauses (zirka 120 Millionen) sowie der Abriss und Neubau des gesamten Nord-Traktes. Zum Nord-Trakt gehören eine neue multifunktionale Spielstätte („Neues Haus“), Proberäume […]
Unter dem Titel „DIE ZWEI – contemporary / extraordinary / passionate“ präsentiert „jetzt:musik“, die Augsburger Gesellschaft für Neue Musik, am Samstag, 14.11. um 19.30 Uhr zum zweiten Mal einen Querschnitt durch die Augsburger Neue-Musik-Szene, die sich mit Werken verschiedenster Komponisten vielfarbig zeigt. Zu hören ist im H2 – Zentrum für Gegenwartskunst das große MEHR MUSIK! […]
Es ist eine noch relativ junge Kunstform, die mittlerweile scharenweise junge Leute in die etablierten Bühnenräume zieht. Fünf Tage lang trafen sich nun 120 einzelne Poetry Slammer und 20 Teams aus dem deutschen Sprachraum zum Wettstreit in Augsburg. Von Halrun Reinholz 10.000 Besucher waren da, die Vorstellungen so gut wie ausverkauft und zum Finale am […]
Nach „Romeo und Julia“ sowie „Medea“ wagt sich das Ballettensemble des Augsburger Theaters auch in dieser Spielzeit wieder an eine abendfüllende Geschichte. Kein geringerer Stoff als Shakespeares Hamlet steht auf dem Programm. Von Halrun Reinholz Eine vielschichtige Handlung mit vielen tiefenpsychologischen Assoziationen – und das ganz ohne Shakespeares Wortgewalt? Der amerikanische Choreograph Steven Mills beschränkt […]
Finanzbürgermeisterin Eva Weber bezeichnet es als „solide berechnet“, AZ-Redakteur Stefan Krog sieht dagegen in seinem heutigen Kommentar „Unwägbarkeiten“: Die Rede ist vom Finanzierungskonzept für die Theatersanierung. Tatsache ist: In der bereits bis auf die zweite Nachkommastelle berechneten, bis 2039 laufenden Kreditrate sind weder Baupreissteigerungen noch Zinsen enthalten. Von Bruno Stubenrauch Kompletter als das städtische Konzeptpapier: […]
„Ach, was muss man oft von bösen/Kindern hören oder lesen./Wie zum Beispiel hier von diesen/welche Max und Moritz hießen.“ Von Halrun Reinholz Bis heute gibt es kaum ein Kind, das nicht mit diesen Versen von Wilhelm Busch aufgewachsen ist. Die beiden bösen Buben Max und Moritz mischen die selbstgefällige Erwachsenenwelt des späten 19. Jahrhunderts gehörig […]