Rosarote Karte für Homophobie
Nach der Pause im letzten Jahr fand am Samstag der Christopher Street Day in Augsburg wieder statt. Für die Augsburger Homo-, Bi-, Transsexuellen- und Transgenderszene ist die Veranstaltung eine wichtige Plattform und eine Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Und auch politische Parteien, die sich für diese Themen einsetzen, kamen zu Wort.
Von Rebecca Steinhart

Trotz „tropischer gefühlter 40 Grad“, so Moderator und Mitorganisator Sven Häberle, hatten sich am Samstag Nachmittag zahlreiche Besucher auf dem Rathausplatz eingefunden, um gemeinsam den Christopher Street Day zu zelebrieren. Gegen 13 Uhr begann die CSD Pride-Demo durch die Annastraße am Rathausplatz. Gruppen, die sich von Augsburg bis Ulm für Homosexuelle, Bisexuelle, Transexuelle und Transgender stark machen, aber auch politische Parteien waren vor Ort und informierten am Rathausplatz über ihre Aufgaben und Programme. Die Organisatoren des CSD Augsburg, der CSD Ulm.Neu-Ulm, die Augsburger Jugendgruppe queerbeet, die Aids-Hilfe Augsburg der awo und der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD), sowie die Grünen, die Linke, die Piraten und die SPD hatten Stände aufgebaut. Für die leibliche Verpflegung und Abkühlung war an verschiedenen Ständen gesorgt.
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