Eine erfreuliche Bilanz zogen gestern Kulturreferent Peter Grab, Dr. Christof Trepesch, Direktor der Kunstsammlungen und Dr. Christoph Emmendörffer, Leiter des Maximilianmuseums zur Ausstellung „Weltenglanz“. Am 14. Februar ist Finissage.
Die Ausstellung wissenschaftshistorischer Exponate – überwiegend Leihgaben aus dem Mathematisch-Physikalischen Salon der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – lockte in drei Monaten 45.000 Besucher ins Maximilianmuseum. 84-mal waren Schulklassen, 47-mal Kindertagesstätten zu Gast. Trotz des eher naturwissenschaftlichen Charakters der Ausstellung überwog der weibliche Besucheranteil mit 52 Prozent. „Weltenglanz“ zog auch zahlreiche Nicht-Augsburger an: 14 % der Besucher kamen aus München, weitere 14 % aus dem restlichen Bayern, 11 % aus dem restlichen Deutschland und aus dem Ausland.
Auch finanziell war „Weltenglanz“ ein Highlight: Die Ausstellung trug sich dank der Sponsoren LEW und Sparda-Bank selbst. Ein Modell, das Dr. Christof Trepesch, der Direktor der Kunstsammlungen und Museen Augsburg, künftig häufiger wird anstreben müssen. Sein Betriebsmittel-Etat wurde im Zuge der Sparbemühungen beim städtischen Haushalt 2010 von 160.000 auf 86.000 Euro fast halbiert.
„Die Ausstellung hat viele Facetten“
Wie schnell aus einem Museum eine Partnervermittlungsagentur werden kann, demonstrierte unfreiwillig Kulturreferent Peter Grab. Er machte bei der Begrüßung der 45.000. Besucherin aus Doris Schmidt und dem zufällig hinter ihr an der Kasse anstehenden Volker Blätterlein kurzerhand ein Paar und fügte der Ausstellung damit eine weitere Facette hinzu.
„Weltenglanz“ läuft noch bis Sonntag, 14. Februar. Peter Plaßmeyer, Direktor des Mathematisch-Physikalischen Salons Dresden, führt am letzten Tag um 14 Uhr durch die Ausstellung.
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