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Mittwoch, 01.07.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Ausstellungen

Ausstellung: „Augsburg macht Druck“ im Diözesanmuseum St. Afra

Mit der Sonderausstellung „Augsburg macht Druck“ vom 10. März bis 18. Juni beleuchtet das Diözesanmuseum St. Afra die Anfänge des Buchdrucks in einer Metropole des 15. Jahrhunderts.

Die Ausstellung widmet sich zum bevorstehenden Jubiläum „550 Jahre Buchdruck in Augsburg“ den frühen Augsburger Drucken bis 1500 und zeigt bedeutende Buchschätze aus dem gesamten Spektrum der damaligen Zeit. Sie entstand als Gemeinschaftsprojekt der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg, der Universitätsbibliothek Augsburg und des Diözesanmuseums.

Mit dem Anwachsen der bürgerlichen Bevölkerung in den Städten im 15. Jahrhundert und der damit verbundenen steigenden Anzahl an Universitäten sowie des sich Bahn brechenden Humanismus wuchs auch die Nachfrage nach Büchern. Die Erfindung des Johannes Gutenberg in Mainz, das Drucken mit beweglichen Lettern, die beliebig immer wieder neu zusammengefügt werden konnten, kam deshalb zur richtigen Zeit. Bereits fünf Wochen nach Gutenbergs Tod (3. Februar 1468) erschien in Augsburg, einer Stadt mit damals etwa 20.000 Einwohnern, das erste gedruckte Buch – noch bevor man in Nürnberg, Paris, Venedig und Rom druckte.
Als erster Drucker war 1467 Günther Zainer aus Straßburg nach Augsburg gekommen, in dessen Offizin nicht nur lateinische, sondern zunehmend auch Texte in der Volkssprache erschienen. Der Erfolg überzeugte die Druckerkollegen: Bis 1480 kam es in Augsburg zu knapp 200 Ausgaben volkssprachiger Werke, in den folgenden 20 Jahren wuchs der Prozentsatz sogar noch: Bis 1500 erschienen 800 volkssprachige von insgesamt 1350 Drucken in Augsburg, also deutlich über die Hälfte. Damit war dieses bedeutende Marktsegment zu einer Domäne der Augsburger Drucker geworden. Zu diesen volkssprachigen Drucken zählen auch Bibeln: Von zwölf oberdeutschen Bibeldrucken vor 1500 kamen sieben allein aus Augsburger Pressen. So war Augsburg bis zu Martin Luthers Bibelübersetzung auch führend im volkssprachigen Bibel-Druck.

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Aufbruch ohne Ausblick: Daniel Biskups Bilder im Schaezlerpalais

Der in Neusäss lebende Fotograf Daniel Biskup hat die Perestroika und danach den Putsch in der damaligen Sowjetunion mit beeindruckenden Fotos dokumentiert. Ausstellung und Bildband zeigen die Aufbruchsstimmung nach Jahrzehnten der Repression bis hin zu Putins erster Präsidentschaft, jedoch ohne Kommentar zur weiteren Entwicklung. Von Halrun Reinholz Drei junge Männer in Uniformen tragen rote Kissen […]

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Welt im Umbruch: Aufregende Ausstellung im Schaezlerpalais

Daniel Biskup: Russland – Perestroika bis Putin Über elf Jahre hat Daniel Biskup die Gesellschaft in Zeiten des Wandels und der radikalen Umbrüche von der Sowjetunion zur Russischen Föderation dokumentiert. Bereits 1988 erkannte der damals 25-jährige Politik- und Geschichtsstudent, dass diese historisch einmalige Phase in Bildern festgehalten werden muss. Er begleitete Menschen bei mehr oder […]

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Der Wrangelschrank: Ein Hauptwerk der Augsburger Intarsienmöbel

Im Maximilianmuseum findet am kommenden Donnerstag, den 23. Februar ein Vortrag mit folgendem Titel statt: „Der Wrangelschrank und die Augsburger Intarsienmöbel der Spätrenaissance“. Zu den Spezialitäten der Augsburger Kunstschreiner der Spätrenaissance zählten Intarsienmöbel mit detailliert ausgearbeiteten, dünnen Furnierbildern. Sie sind heute äußerst selten. Die Ernst von Siemens-Kunststiftung München hat ein bedeutendes Augsburger Schreibkabinett aus der […]

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Zeichnungen zum Leben Luthers im Grafischen Kabinett

„Von Martin Luthers Wittenberger Thesen“ heißt ein Kinderbuch von Meike Roth-Beck. Erzählt wird das Leben und Wirken von Martin Luther. Die Illustrationen stammen von Klaus Ensikat. In der Grafischen Sammlung sind derzeit zum Auftakt des Lutherjahres die originalen Federzeichnungen als wunderbar farbenfrohes Panorama zu bewundern. Von Halrun Reinholz Das Kinderbuch ist eine Augenweide und hervorragend […]

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Barocke Pracht: Mehr als nur ein Katalog für die Sammlung im Schaezlerpalais

Schon als Gebäude ist das Schaezlerpalais ein imposanter Blickfang. Die städtischen Kunstsammlungen zeigen hier vor allem Gemälde des Barock, die mit der Inneneinrichtung stimmig harmonieren. Nun gibt es seit kurzem auch einen prächtigen und umfangreichen Katalog für die „Deutsche Barockgalerie im Schaezlerpalais“ Von Halrun Reinholz In bester städtischer Lage befindet sich das Rokokopalais, das der […]

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Dazwischengestreut: Die 68. Große Schwäbische Kunstausstellung im Schaezlerpalais und im H2

Bereits zum 68. Mal veranstaltet der regionale Berufsverband Bildender Künstler die „Große Schwäbische Kunstausstellung“, bei der sich ortsansässige Künstler nach der Vorauswahl durch eine Jury einem breiten Publikum präsentieren können. Es ist inzwischen auch schon Tradition, dass die Schau in den Räumen der städtischen Kunstsammlungen präsentiert wird: Im Schaezlerpalais und im H2 im Glaspalast. 71 […]

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Maximilianmuseum: Attraktive Ausstellungen zur winterlichen Museumssaison

„Glückliche Momente“, „Kleine Welten“ und „Bodenschätze“ locken Besucher auf spannende Entdeckungsreise ins  Stadtmuseum Von Halrun Reinholz Kleine Welten: Spielzeug von anno dazumal Pünktlich zur Adventszeit hat Kuratorin Christina von Berlin wieder ihre Spielsachen ausgepackt. Die „Kleinen Welten“ entführen die Besucher wie jedes Jahr in die Spielzeugwelt der Vergangenheit. Und das wird niemals langweilig. Wir lernen: […]

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Ausstellung: NOT HERE YET

Vom 18. November bis zum 23. April 2017 zeigt das H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast eine neue Ausstellung, die sich mit den Mitteln der Kunst dem Thema der Migration widmet. Begriff und Thema der Migration sind aktuell präsent. Nicht erst die Entwicklung der jüngsten Vergangenheit in den zahlreichen Krisenherden innerhalb und außerhalb Europas […]

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„Rendezvous der Künstler“: Alfred Gulden zu Gast im Schaezlerpalais

„Wilde Zeiten!“ – Unter diesem Motto findet am kommenden Freitag, den 11. November eine Führung plus Lesung sowie Gespräche mit dem Schriftsteller Alfred Gulden zur Sonderausstellung „Rendezvous der Künstler“ im Schaezlerpalais statt. „Schweinerei, „Ausgeburt kranker Hirne,“ „Blasphemie“ – so die Aufschreie von den späten 60er Jahren bis heute. Gemeint war und ist der Wiener Aktionismus. […]

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