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Montag, 28.09.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Ausstellungen

Ak­tu­el­le Studie be­stä­tigt: das UNESCO-Welt­erbe stärkt den Tou­ris­mus

Der UNESCO-Welt­erbe-Titel für die his­to­ri­sche Was­ser­wirt­schaft – das „Augs­bur­ger Was­ser­ma­nage­ment-Sys­tem“ – war nicht zuletzt auch für die Regio Augs­burg Tou­ris­mus GmbH ein ge­wis­ser Kraft­akt: per­so­nell, or­ga­ni­sa­to­risch, fi­nan­zi­ell. Hat sich das alles ge­lohnt? Diese eben­so be­rech­tig­te wie span­nen­de Frage wird ak­tu­ell von den ersten Zwi­schen­er­geb­nis­sen einer Er­he­bung in UNESCO-Welt­erbe-Des­ti­na­ti­o­nen mit einem ein­deu­ti­gen „Ja“ be­ant­wor­tet.

Von Bruno Stubenrauch

Welterbe

UNESCO-Welt­erbe-Büro bei Nacht (Bild: DAZ)

Der „UNESCO-Welt­er­be­stät­ten Deutsch­land e.V.“ mit Sitz in Qued­lin­burg hat jüngst erste Zwi­schen­er­geb­nis­se einer bun­des­wei­ten Gäs­te­be­fra­gung in UNESCO-Welt­erbe-Des­ti­na­ti­o­nen vor­ge­stellt. Das erste Re­sul­tat dieser Studie kam zwar nicht völlig un­er­war­tet, doch seit ein paar Tagen hat es Augs­burgs Tou­ris­mus­di­rek­tor Götz Beck schwarz auf weiß auf dem Schreib­tisch liegen. Ein State­ment zu dieser Studie dürfte der Chef der Regio Augs­burg Tou­ris­mus GmbH be­son­ders ge­nos­sen haben: „Die Er­geb­nis­se be­stä­ti­gen, wie stark der Welt­erbe­sta­tus zur Sicht­bar­keit, At­trak­ti­vi­tät und Pro­fil­bil­dung unserer Des­ti­na­ti­o­nen bei­trägt“, so Miles Spohr, der Ge­schäfts­füh­rer des Ver­eins.

Zahlen, die über­zeu­gen

Die ersten Zwi­schen­er­geb­nis­se einer bun­des­wei­ten Gäs­te­be­fra­gung in UNESCO-Welt­erbe-Des­ti­na­ti­o­nen be­le­gen es si­gni­fi­kant. Sieben Monate nach dem Beginn der Be­fra­gung habe sich ein klares Er­geb­nis her­aus­kris­tal­li­siert – so eine ak­tu­el­le Pres­se­mit­tei­lung des „UNESCO-Welt­er­be­stät­ten Deutsch­land e. V.“: „Der UNESCO-Welt­erbe­ti­tel ist ein zen­tra­ler Im­puls­ge­ber für den Tou­ris­mus in Deutsch­land.“ UNESCO-Welt­erbe sei ein­deu­tig ein Rei­se­an­lass, für viele Gäste sogar aus­schlag­ge­bend bei der Wahl ihres Rei­se­ziels.

Im­mer­hin 37 Prozent der Gäste hätten an­ge­ge­ben, dass sie der UNESCO-Titel dazu mo­ti­vie­ren würde, eine Des­ti­na­ti­on zu be­su­chen. Für 26 Prozent der Be­frag­ten war der Besuch einer Welt­erbe-Stätte sogar das kon­kre­te Rei­se­mo­tiv. Für ähn­lich viele (24 Prozent) war das je­wei­li­ge Welt­erbe der ent­schei­den­de Faktor bei der Wahl des Rei­se­ziels. Bis zum Stich­tag 17. August 2026 waren im Rahmen des „Ver­glei­chen­den Gäs­te­mo­ni­tors“ knapp 4.900 Gäste be­fragt worden. Diese Be­fra­gung zu den 43 deut­schen Welt­erbe-Des­ti­na­ti­o­nen wird noch bis Ende 2026 fort­ge­setzt. Die fi­na­len Er­geb­nis­se werden vor­aus­sicht­lich im März 2027 prä­sen­tiert.

Augs­burg: Auf­wand hat sich ge­lohnt

UNESCO-Welt­erbe ist seit Juli 2019 auch das „Augs­bur­ger Was­ser­ma­nage­ment-Sys­tem“. Zu den 22 Ob­jek­ten der his­to­ri­schen Augs­bur­ger Was­ser­wirt­schaft ge­hö­ren das Ge­flecht der Lech­ka­nä­le, his­to­ri­sche Was­ser­wer­ke, frühe Strom er­zeu­gen­de Was­ser­kraft­wer­ke, Was­ser­bau­wer­ke und drei Mo­nu­men­tal­brun­nen mit ihren Bron­ze­fi­gu­ren im Stil des Ma­nie­ris­mus. „Der Weg zum Welt­erbe-Titel war ein großer Auf­wand, nicht zuletzt für die Regio Augs­burg Tou­ris­mus GmbH, die diese Be­wer­bungs­idee von Anfang an – per­so­nell, or­ga­ni­sa­to­risch und fi­nan­zi­ell – ge­för­dert hat“, sagt Augs­burgs Tou­ris­mus­chef Götz Beck. Doch die bun­des­wei­te Gäs­te­be­fra­gung habe es einmal mehr be­legt: „Dieser Auf­wand war für Augs­burg eine loh­nen­de In­ves­ti­ti­on.“

Auch Bar­ba­ra Büh­ler-Kar­pa­ti freut sich über die Um­fra­ge-Er­geb­nis­se. Denn: „Gerade unser Augs­bur­ger UNESCO-Welt­erbe blickt nicht nur in die Ver­gan­gen­heit“, so die Lei­te­rin des Augs­bur­ger UNESCO-Welt­erbe-Büros. „Wasser – das ist ein Zu­kunfts­the­ma für die ge­sam­te Mensch­heit. Mit unserem Info­zen­trum und unseren An­ge­bo­ten vor Ort wollen wir nicht nur den Bil­dungs­auf­trag der UNESCO er­fül­len. Es ist uns wichtig, die po­si­ti­ven Ef­fek­te des Welt­erbe­ti­tels auch lang­fris­tig zu sichern und das Be­wusst­sein für einen ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit der sen­si­blen Res­sour­ce Wasser zu stärken.“

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Philipp Röth im Grafischen Kabinett: Landschaften zwischen Romantik und Moderne

Ab 25. September 2026 sind im Grafischen Kabinett der Kunst­sammlungen Augsburg rund 50 Zeichnungen und Gemälde des Malers Philipp Röth (1841–1921) zu sehen. Die Ausstellung ist bis 14. Februar 2027 geöffnet – der Eintritt ist frei. Von Bruno Stubenrauch Weite Felder, dramatische Wolken­himmel, vereinzelte Menschen in stiller Natur – die Gemälde von Philipp Röth haben eine besondere […]

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Europäische Freundschaft in Farbe: AAA 53 zu Gast in der BBK-Galerie

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„Was ich anhatte…“: Zwölf Geschichten gegen die Schuldzuweisung an Betroffene

Zwölf Kleidungsstücke, zwölf persönliche Geschichten und eine gemeinsame Erfahrung: Sexualisierte Gewalt lässt sich nicht mit dem erklären, was eine Frau trägt. Die Wanderausstellung „Was ich anhatte…“ ist vom 13. bis 27. Sep­tem­ber in der Neuen Galerie im Höhmannhaus zu sehen. Von Bruno Stubenrauch Bild: Monica Smekal / Gemini Die Frage, was eine Frau zum Zeitpunkt eines […]

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Aufgestellt und ausge­grenzt: Neue Ausstellung beleuchtet jüdisches Sportleben

Ab dem 11. Sep­tem­ber zeigt eine Wan­der­aus­stel­lung im Vier­metz­hof des Ma­xi­mi­li­an­mu­se­ums die Le­bens­we­ge jü­di­scher Sport­le­rin­nen und Sport­ler aus Baye­risch-Schwa­ben. Die Werk­schau ent­stand in Ko­ope­ra­ti­on zwi­schen der Uni­ver­si­tät Augsburg, dem Jü­di­schen Mu­se­um, dem FC Augsburg und den Kunst­samm­lun­gen. Von Bruno Stubenrauch Heinz Landmann schießt für die Jugendmannschaft der PTGA im Spiel gegen München ein Tor. Augsburg, um […]

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Museum am Telefon: Kunstsammlungen laden zu „Bei Anruf Kultur“ ein

Die Kunstsammlungen & Museen Augsburg bieten am 14. August und 19. Oktober kostenfreie telefonische Führungen durch das Maximilian­museum an. Das bundesweite Angebot „Bei Anruf Kultur“ macht Museumsbesuche unabhängig von Mobilität, Sehvermögen oder Wohnort möglich. Von Bruno Stubenrauch Vision der Modellkammer des Maximilian­museums Augsburg (Bild: Kunstsammlungen & Museen Augsburg / Monica Smekal / Gemini) Kultur erleben, ohne das Haus zu […]

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78. Große Schwäbische Kunst­ausstellung: Ausschreibung startet mit neuem Nachwuchspreis

Der Berufsverband Bildender Künstle­rinnen und Künstler Schwaben-Nord und Augsburg e.V. sowie der BBK Allgäu Schwaben Süd e.V. haben die Aus­schreibung für die 78. Große Schwäbische Kunst­aus­stellung 2026/27 gestartet. Die tradi­tions­reiche Werkschau findet vom 28. November 2026 bis zum 29. März 2027 in der Kunst­halle Augsburg im Glaspalast statt. Von Bruno Stubenrauch Teilnehmen können alle Künstle­rinnen und Künstler, die […]

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„Ukiyo“ im Grafischen Kabinett: Ausstellung verlängert bis 2. August

Die Ausstellung „Ukiyo. Japans fließende Welt in Farbholzschnitten und Netsuke“ im Grafischen Kabinett wird verlängert. Ursprünglich bis 19. Juli geplant, sind die Werke nun noch bis zum 2. August 2026 zu sehen. Die Schau zeigt zwei Bestandskomplexe japanischer Kunst aus den eigenen Sammlungen der Kunstsammlungen & Museen Augsburg. Von Bruno Stubenrauch Bild: Victor van der Saar / […]

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25 Jahre „die Kiste“: Augsburger Puppen­theater­museum feiert Jubiläum

Das Augsburger Puppen­theater­museum „die Kiste“ wird 25 Jahre alt – und nimmt das Jubiläum zum Anlass für eine besondere Sonder­ausstellung. „Abenteuer Museum – 25 Jahre auf Entdeckungs­reisen in der Kiste“ ist noch bis 22. November 2026 zu sehen. Von Bruno Stubenrauch Bild: swa City / Florian Moch Jim Knopf und Lukas der Loko­motiv­führer, Urmel aus dem Eis, das […]

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„Der Faden, der hält“ – Kunst­ausstellung in der Halle 116 zum Porajmos-Gedenken

Am Mittwoch, 22. Juli 2026, um 19 Uhr eröffnet im Erinnerungs- und Lernort „Halle 116″ die Raum­installation „The Thread That Holds / Der Faden, der hält“ der international renommierten Romnja-Künstlerin Luna De Rosa. Die Ausstellung setzt sich mit Ausgrenzung, Diskriminierung und antiziga­nistischen Stereo­typen auseinander. Von Bruno Stubenrauch Es ist das erste Mal, dass in der neu […]

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