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Donnerstag, 26.02.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Wirtschaft

FDP und PRO AUGSBURG kritisieren Standort­politik im Fall KUKA

FDP und PRO AUGSBURG haben die Augsburger Stadt­politik im Zuge der aktuellen Dis­kussionen um den Robotik-Spezialisten KUKA scharf kritisiert. Sie bezeichneten das Vorgehen der Stadt als reaktiv und „immer zu spät“.

Von Bruno Stubenrauch

Produktionshalle mit Industrierobotern (Symbolbild)

Johannes Warbeck, Vorsitzender von PRO AUGSBURG, betonte, die Stadt reagiere nur auf Unter­nehmens­ent­scheidungen, anstatt strategisch zu handeln. Zwar lägen viele Ursachen für die Probleme KUKAs bei den hohen Energie­preisen und der Bürokratie auf Bundes- und Landesebene, doch müsse sich Augsburg fragen, ob es seine eigenen Möglich­keiten nutze. Warbeck erinnerte zudem kritisch an den „Kontroll­verlust“ über Schlüssel­techno­logien beim KUKA-Verkauf nach China.

Handeln, wo kommunale Gestaltungskraft greift

OB-Kandidatin Iris Steiner (FDP) forderte die Stadt auf, dort zu handeln, wo kommunale Gestaltungs­kraft greift: Geschehen könnte dies mit einer schnelleren, digitalen Verwaltung, einer aktiven Wirt­schafts­förderung mit klarer Inno­vations­strategie sowie engeren Koopera­tionen mit Hoch­schulen, um Start-ups und neue Techno­logien in die Region zu holen. Gleich­zeitig betonte sie, dass ohne verläss­liche Rahmen­bedingungen, wett­bewerbs­fähige Energie­preise und weniger Büro­kratie auf Bundes- und Landes­ebene keine Kommune allein die Industrie halten könne.

Hintergrund: Während das Geschäft in China und den USA profitabel ist, kämpft KUKA in Europa mit Verlusten. Es besteht daher die Sorge, dass über 400 Arbeits­plätze am Traditions­standort Augsburg gefährdet sind. Der Jobabbau ist Teil eines Spar­programms („Fit for Growth“), mit dem Kosten gesenkt und die Effizienz gesteigert werden sollen, insbesondere wegen des hohen Kosten­niveaus am Hauptsitz. KUKA betont trotzdem, dass Augsburg das Zentrum für große Industrie­roboter bleiben soll.

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„Ja zum Römermuseum – aber bitte staatlich!“

Der frühere Kulturreferent Peter Grab kritisiert die Verhand­lungen der Stadt zum Römermuseum und fordert: Augsburg solle besser pokern. Die Zusage von Minister­präsident Markus Söder für eine 50-prozentige Kosten­beteiligung am neuen Römermuseum sei nur auf den ersten Blick eine gute Nachricht. Von Bruno Stubenrauch Ein staatliches Grundstück für das Römer­museum wäre in der Karmeliten­gasse schon da: […]

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Ende einer Ära: Wo waren die Denkmalschützer?

Fast 60 Jahre nach dem Beginn der Atom­energie in Gund­remmingen ver­schwindet eines ihrer letzten sichtbaren Zeichen: Die markanten Kühltürme des ehemaligen Kern­kraft­werks werden am Samstag, 25. Oktober 2025 gesprengt – ein symbol­trächtiger Moment für den Rückbau des einst größten Atom­standorts Deutschlands. Von Bruno Stubenrauch Das Kernkraftwerk Gundremmingen war ein Stück deutscher Energie­geschichte. Mit Block A ging […]

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Gründen, snacken, netzwerken – Picknick für Startups

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg lädt am Donnerstag, den 30. Oktober, von 11:30 bis ca. 13 Uhr wieder zu einem Gründungspicknick ein. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet im Picnic, Maximilianstraße 41, 1. OG statt. Sie bietet Gründern sowie Gründungs­interessierten die Möglichkeit zum Austausch über den Gründungsalltag. Wolfgang Graßhof, Gründer von AuxData, gibt in seinem […]

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Geschäftsbericht 2024 der WBG: Was steht drin?

Die Wohnbaugruppe Augsburg (WBG), das größte Wohnungs­unternehmen der Stadt, hat ihren Geschäfts­bericht für 2024 vorgelegt. Er zeigt ein Jahr zwischen Aufbruch und Ernüchterung. Von Bruno Stubenrauch Screenshot Geschäftsbericht WBG, Seiten 5+6 Ein Meilenstein für die WBG war der Umzug in die neue Firmen­zentrale an der Bürgermeister-Ackermann-Straße. Nach fast 100 Jahren im Schuberthof arbeiten nun alle 185 Beschäf­tigten […]

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Lebendiger Stadteingang im Westen: Wettbewerbs-Ergebnis für das Linde-Spectrum-Areal vorgestellt

Augsburg plant einen markanten Wandel im Westen der Stadt: Auf dem bislang weitgehend brach­liegenden Linde-Spectrum-Areal an der Ecke Ulmer Straße/ Neusässer Straße soll ein lebendiges Stadt­quartier entstehen. Jetzt ist das Ergebnis des städte­baulichen Wett­bewerbs öffentlich zu sehen. Von Bruno Stubenrauch Industriebrache hinter dem Zaun – links das Spectrum (Foto: DAZ) Ausloberin des Wettbewerbs war die […]

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Stadt informiert über Nachhaltigkeitsprozess

Das Büro für Nachhaltigkeit der Stadt Augsburg lädt am Dienstag, 23. September, um 17 Uhr ins Zeughaus (Zeugplatz 4) ein. Vorgestellt werden die Strukturen und Aktivitäten des Augsburger Nach­haltig­keits­netzwerks. Auch die verschie­denen Agenda-Gruppen sind vor Ort und geben Einblicke in ihre Arbeit sowie Möglichkeiten zum Mitmachen. Von Bruno Stubenrauch Anne Schuester, ehren­amt­liche Agenda­sprecherin und aktiv in der Stän­digen […]

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Gründen, snacken, netzwerken – Picknick für Startups

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg lädt am Donnerstag, den 25. September, von 11:30 bis ca. 13 Uhr wieder zu einem Gründungspicknick ein. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet im Picnic, Maximilianstraße 41, 1. OG statt. Sie bietet Gründern sowie Gründungs­interessierten die Möglichkeit zum Austausch über den Gründungsalltag. Bettina Winkler, Gründerin von SchokoSchatz, gibt in ihrem […]

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Vom Industrieareal zum Stadtquartier: Schrammel Architekten gestalten die Zukunft des Linde-Spectrum-Areals

Augsburg plant einen bedeutenden Wandel im Westen der Stadt: Das bislang überwiegend brachliegende Linde-Spectrum-Areal soll in den kommenden Jahren zu einem lebendigen Stadtquartier entwickelt werden. Den städtebaulichen Wettbewerb entschied das Augsburger Büro Schrammel Architekten für sich. Von Bruno Stubenrauch Hintergrundkarte: © Bayerische Vermessungsverwaltung (2025), Datenquelle: Geoportal Bayern www.geoportal.bayern.de / Bearbeitung: DAZ Das etwa 5.200 Quadratmeter […]

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Nachhaltigkeitsbericht 2025 verfügbar

Alle sechs Jahre legt die Stadt Augsburg einen umfassenden Nach­haltig­keits­bericht vor – zuletzt beschlossen am 31. Juli 2025 im Stadtrat. Jetzt steht der Bericht online für alle zur Verfügung. Von Bruno Stubenrauch Der 250-seitige Bericht doku­mentiert exem­plarisch das Engage­ment von Ver­waltung, Politik, Zivil­gesell­schaft, Wirt­schaft und Wissen­schaft für eine nach­haltige Stadt­ent­wicklung. Mehr als 150 Mit­wirkende haben […]

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