Offener Brief für Enninger: Unterstützung noch bis Sonntag möglich
Ein offener Brief, der ein eigenständiges Kulturreferat und die Fortsetzung der Arbeit von Jürgen K. Enninger (Grüne) fordert, hat bereits zahlreiche Unterstützer aus der Kulturlandschaft gefunden. Wer das Anliegen noch zeichnen möchte, kann dies bis Sonntag, 3. Mai, tun.
Von Bruno Stubenrauch

Kulturreferent Jürgen K. Enninger (Foto: Stadt Augsburg)
Bereits Ende April hatten sich Kulturschaffende in einem offenen Brief an den designierten Oberbürgermeister Dr. Florian Freund (SPD) und den neuen Stadtrat gewandt (DAZ berichtete). Darin fordern sie ein eigenständiges Kulturreferat – und insbesondere, dass der amtierende Kulturreferent Jürgen K. Enninger seine Arbeit fortsetzen kann. Augsburg besitze als Mozart-, Römer-, Fugger-, Brecht- und UNESCO-Welterbe-Stadt eine außergewöhnliche kulturelle Dichte, die einer eigenständigen Vertretung bedürfe. Enninger wird darin bescheinigt, er verfüge über „das besondere Talent, all diese Aspekte gleichzeitig im Blick zu behalten“.
Verlängerte Frist
Ursprünglich war der 29. April als Rückmeldefrist gesetzt worden. Da die Referentenwahl jedoch erst in der konstituierenden Sitzung des neuen Stadtrats am 4. Mai auf der Tagesordnung steht, haben die Initiatoren die Frist verlängert. Jeder, der das Schreiben unterstützen möchte, kann sich noch bis Sonntag, 3. Mai 2026, 20 Uhr per E-Mail melden bei: sybille@galeriesuesskind.de .
Der offene Brief und die bisherige Liste der Unterzeichner sind hier einsehbar:
· Zum offenen Brief (PDF, 91 kB)
· Zur Liste der Unterstützer (PDF, 47 kB)




