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Sonntag, 14.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Aktion

Gaskraftwerk: Bürgerbegehren offiziell angekündigt

Das globalisierungskritische Netzwerk „attac“ hat heute offiziell ein Bürgerbegehren gegen den Bau des geplanten Großkraftwerkes (Gas und Dampf) in Lechhausen angekündigt.



Grafik: Broschürencover Energiedemokratie in Augsburg

Grafik: Broschürencover Energiedemokratie in Augsburg


In diesem Schreiben stellt die Gruppierung die Forderung nach umfassender Transparenz über die bisher „im Geheimen geführten Gespräche und Vereinbarungen“ und legt seine Motivlage für das Bürgerbegehren offen: „Die Errichtung eines solchen großen Kraftwerks ist ein schwerer Schlag gegen all jene Fachleute und Aktiven, die an einer dezentralen und regionalen Energiewende arbeiten. So werden dezentrale Lösungen und regionale Verwertung blockiert“, wie es in der Pressemitteilung des „Attac-Arbeitskreises Klima und Energie“ heißt. Die Energie-Aktivisten von Attac-Augsburg haben deshalb beschlossen, ein Bürgerbegehren gegen den Bau des Großkraftwerkes einzuleiten. Ziel sei nicht nur die Verhinderung „der Profitmaximierung durch eine Heuschrecke auf Kosten der Bürger unserer Region, sondern auch die Umsetzung der schon vorhandenen Energiekonzepte unter Beteiligung der Augsburger Bürger.”

Aus diesem Grund werde ein Teil des Bürgerbegehren auch die Forderung nach Einrichtung eines von Bürgern bestellten Energierates beinhalten und auch die Umsetzung konkreter Pilotprojekte der Energiewende in unserer Region einfordern, wie es in der Stellungnahme weiter heißt.



SPD unterstützt das Bürgerbegehren


Die Augsburger SPD, die im Grundsatzbeschluss des Stadtrates noch zusammen mit den Grünen für den Bau dieses Großkraftwerks gestimmt hat, sieht nun das Projekt auf Eis gelegt. „Erst müssen die Fragen der Bürger geklärt werden, die in dem angekündigten Bürgerbegehren von Attack gestellt werden“, so der Fraktionschef der Rathaus-SPD, Stefan Kiefer, in einer heute verfassten Stellungnahme. „Formal wurde gestern der Grundstücksverkauf gegen den Willen der Stadtregierung nicht auf die Tagesordnung genommen. Aber es geht nicht um Formalien, sondern um viel mehr“, so Kiefer, der „die Fragen, die das Bürgerbegehren zu möglichen Betreibern eines örtlichen Gaskraftwerks, deren Wirkungsgrad, der Rendite und Auswirkung auf Mensch und Umwelt haben“, nicht nur als „berechtigt, sondern als geboten“ bewertet. Über Twitter kommentierte der OB-Kandidat der Grünen, Reiner Erben, die aktuelle Entwicklung mit einem hastigen Halbsatz: „Schlecht gemanagt, BürgerInnnen und Stadtrat müssen mitgenommen werden.“ Von der Stadt war am heutigen Freitagnachmittag keine Stellungnahme zu bekommen.

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Gas-Kraftwerk: Bürgerbegehren kommt

Ein Bürgerbegehren soll den Verkauf eines städtischen Grundstücks an einen bestimmten Investor stoppen. Die rechtlichen Vorbereitungen der Stadt für den Verkauf eines städtischen Grundstücks in Lechhausen müssen zurückgestellt werden. Nun soll der Bürger entscheiden, ob das geplante Gas- und Dampfkraftwerk des Investors PQ Energy dort gebaut werden kann oder nicht. Der Liegenschaftsausschuss hätte in seiner […]

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Schwabenwand läuft weiter

Im Herbst 2009 erarbeiteten der damalige Popkulturbeauftragte Richard Goerlich, das Tiefbauamt, der Graffiti-Verein „Die Bunten“ und der Kriminalpräventive Rat ein Konzept für legale Graffiti- und Street Art-Flächen.
Der Kulturausschuss hat nun in seiner jüngsten Sitzung die Weiterführung des Projekts zur Förderung der legalen Graffiti-Kunst im urbanen Raum bestätigt. […]

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„Wasser darf keine Ware werden“

Die Wasserallianz Augsburg informiert über neue Sachverhalte an der EU-Wasserfront. Beim europäischen Bürgerbegehren „Wasser ist Menschenrecht“ haben bereits 1,5 Millionen EU-Bürger unterschrieben. Der zuständige EU-Kommissar Michel Barnier schien beeindruckt: „Wir wollen das Wasser nicht privatisieren! Das ist ein großes Missverständnis. Nicht heute und nicht morgen. Wasser ist ein öffentliches Gut – auch für mich. Und […]

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Frühjahrsputz: „Kette und Kurbel“ holt alte Fahrräder ab

Wer jetzt Keller oder Garage entrümpeln möchte, kann vom gemeinnützigen Fahrradrecycling-Projekt „Kette und Kurbel“ der BIB Augsburg gGmbH nicht mehr benötigte Fahrräder kostenlos abholen lassen. „Kette und Kurbel“ ist ein gemein­nütziges Beschäftigungs- und Qualifi­zierungs­projekt, das alte, gebrauchte Fahrräder einsammelt, alles Brauchbare verwertet und daraus verkehrstüchtige Fahrräder baut. Diese werden anschließend kostengünstig veräußert. Die Spender erfüllen […]

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Stadtplanung von unten: ein Trauerspiel

Der Augsburger Kulturrat lud am vergangenen Montag zu einer Veranstaltung ein, deren Titel „Wem gehört die Stadt – Stadtplanung von unten“ einen spannenden Abend versprach. Es sollte ganz anders kommen.
Wenn man tatsächlich wissen wollte, wem die Stadt gehört – auch wenn die Frage des Augsburger Kulturrates nur als rhetorische Einstiegsdroge für die Freunde einer irgendwie anderen Stadtplanung zu verstehen war – müsste man nur ins Grundbuch der Stadt schauen. […]

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Diakonie: Fotoaktion will Frauen sichtbar machen

Fast 80 Prozent der aktuell rund 700 Mitarbeitenden des Diakonischen Werks Augsburg (DWA) sind Frauen. Dies soll nun eine Fotoaktion verdeutlichen. Ob als Pflegerin im Altenheim, als Sozialpädagogin in der Jugendhilfe, als Beraterin in der Sozialpsy­chiatrie oder als Verwaltungskraft in der Geschäftsstelle – Frauen stehen in allen Fachbereichen des Verbandes ihren Mann. „Unser Ziel ist, […]

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Piraten: Büroeröffnung in Augsburg

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Heute um 13.30 Uhr Demo gegen Studiengebühren

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Mozart ruft um Hilfe

Dem Violinwettbewerb gehen die Sponsoren aus Die Augsburger kulturelle „Dachmarke Mozart“ ist in Schwierigkeiten: Der Internationale Violinwettbewerb Leopold Mozart braucht Hilfe und wendet sich nun an die Öffentlichkeit: „Mozart needs you!“ heißt die Spendenkampagne des Leopold-Mozart-Kuratoriums, bei der jeder Bürger aufgerufen ist, Kunstmäzen zu werden. Die Organisatoren sind auf jeden Cent angewiesen: „Auch Kleinstbeträge sind […]

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