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Donnerstag, 02.07.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Städtebau

Schafitel stellt die WBG in Frage

Die Debatte um die die zunehmende Zahl der Asylbewerber in Augsburg nimmt groteske Züge an.

Von Siegfried Zagler

Architekt Volker Schafitel - Foto: Kleeblatt-Film

Architekt Volker Schafitel - Foto: Kleeblatt-Film


Die Freien Wähler haben im letzten Sozialausschuss einen Antrag gestellt: Die Stadt soll die städtische Wohnungsbaugesellschaft (WBG) beauftragen, im Stadtgebiet verteilt Wohnheime für je 20 bis 30 Asylbewerber zu bauen. Insgesamt sollen in diesen kleineren Wohneinheiten 300 Personen untergebracht werden. Die Kosten sollen durch Mieteinnahmen innerhalb von zehn Jahren sowie eine mögliche spätere Umwandlung zum Beispiel in Studentenwohnungen egalisiert beziehungsweise in die Gewinnzone geführt werden.

Kann die WBG nicht effizient bauen?

„Sozialreferent Max Weinkamm (CSU) sagte, die Verwaltung habe nochmals nach geeigneten Grundstücken gesucht. Fünf seien nun in der engeren Auswahl. Das Liegenschaftsamt soll bis Januar prüfen, welche tatsächlich infrage kommen. Weinkamm ist skeptisch: „Die öffentliche Hand ist nicht in der Lage, so effizient zu bauen, dass sie Profit macht“, so wird Weinkamm von der Augsburger Allgemeinen zitiert. Privatunternehmer könnten bis zu 30 Prozent billiger bauen, so Weinkamm. Dies brachte Volker Schafitel, Frontmann der Freien Wähler Augsburg, auf die Palme. Wenn es zutreffend sei, dass die WBG 30 Prozent teurer baue als private Bauträger, dann stelle sich die Frage, weshalb die Stadt große Bauaufgaben wie

Für Schwarz-Grün: Sozialreferent Max Weinkamm

Sozialreferent Max Weinkamm


die Sanierung der Kongresshalle (22 Millionen), den Bau der Messehalle (18 Millionen), den Bau der Westparkschule (22 Millionen) und besonders den Umbau des CFS, welcher am Ende 40 Millionen kosten werde, der WBG übertrage und dabei eine 30prozentige Vergeudung von Steuergeldern riskiere, so Schafitel in einer scharf formulierten Pressemitteilung. Weiter heißt es im Text: „Die Freien Wähler gingen davon aus – die WBG wurde dem Stadtrat auch als wirtschaftlich hoch effizientes städtisches Unternehmen verkauft – dass mit Beauftragung der WBG der Stadt ein Vorteil entsteht. Dies scheint nach Aussage Weinkamms nicht der Fall zu sein. Für alle weiteren Entscheidungen in Hinblick auf die Tätigkeit der WBG muss dem Oberbürgermeister als Aufsichtsratsvorsitzenden der WBG die Frage gestellt werden, wie es um die wirtschaftliche Effizienz der WBG bestellt ist!“

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CFS-Debakel: CSU geht auf Opposition los

Entschieden wies gestern der CSU-Fraktionsvorsitzende Bernd Kränzle die Attacke der Fraktionen von SPD, Grüne, Freie Wähler und von Alexander Süßmair (Linke) auf OB Gribl zurück. Stefan Kiefer, Reiner Erben, Rainer Schönberg und eben Alexander Süßmair nahmen sich am vergangenen Mittwoch OB Gribl wegen einer Ehrenerklärung zur Brust. Kurt Gribl forderte die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates auf, […]

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CFS-Debakel: Opposition geht auf Gribl los

Stefan Kiefer (SPD), Reiner Erben (Grüne), Rainer Schönberg (FW) und Alexander Süßmair (Linke) luden die örtlichen Medien gestern zu einer Pressekonferenz ein, um sich gemeinsam gegen eine von Oberbürgermeister Kurt Gribl veranlasste „Ehrenerklärung“ zu stellen.
Dabei warfen die Stadträte OB Gribl im Umgang mit dem Prüfbericht „Verheimlichung, Verzerrung und Lüge“ vor. […]

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Bald wieder freier Zugang zur City-Galerie

Der Rechtsstreit um die Absperrung auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Forsterpark könnte bald beigelegt sein. Stadt und Nachbar arbeiten an einer fußgängerfreundlichen Lösung. Dies teilte Baureferent Gerd Merkle gestern auf Anfrage im Stadtrat mit. Seit Mitte 2011 ist der Zugang zur City-Galerie vor dem Forsterpark für Fußgänger, die von der Forsterstraße kommen, durch Absperrungen erschwert. […]

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Parkhaus am Hotelturm: Stadt hat „Plan B“

Ein Bebauungsplan soll geordnete städtebauliche Entwicklung sichern – auch Alternativen werden angedacht.
Einstimmig gab der Bauausschuss in seiner Sitzung am gestrigen Donnerstag grünes Licht für die Aufstellung eines Bebauungsplans für den Bereich um den Hotelturm und den Kongress am Park zwischen der Rosenaustraße und der Elisenstraße. […]

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Die Akte CFS

Von Siegfried Zagler I Der Prüfbericht Die Süddeutsche Zeitung hat ihn, die Stadtzeitung hat ihn und die Augsburger Allgemeine hat ihn. Die Rede ist vom Prüfbericht des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbands in Sachen CFS. Will man Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl glauben, ist der Bericht ein innerstädtisches Dokument, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, auch deshalb […]

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Eine Chance für den Kulturpark West

Bauausschuss vertagt Entscheidung zum Umzug ins Gaswerk
Der Bauausschuss hat in seiner Sitzung am gestrigen Donnerstag keine Entscheidung darüber getroffen, ob das Gaswerk in Oberhausen kreativwirtschaftlich genutzt und der Kulturpark West im Jahr 2017 aus der Reese-Kaserne ins Gaswerk verlegt werden soll. Nach dem einführenden Bericht von Baureferent Gerd Merkle waren sich alle im Bauausschuss vertretenen Parteien schnell einig, dass die Zeit für einen solchen Grundsatzbeschluss noch nicht reif ist. […]

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Stettenstraße: Bürgeraktion beklagt Fehlen eines Radwegs

Die Bürgeraktion Pfersee „Schlössle“ prangert nach der Wiedereröffnung der Stettenstraße das Fehlen eines Radwegs an. „Nach monatelanger Sperrung ist die Stettenstraße wieder ungehindert befahrbar – für Autofahrer. Sämtliche Radwege, die zwischen Gögginger Brücke und Alpenstraße vorgesehen waren, wurden dagegen wieder vergessen“, so beginnt eine zornige Pressemitteilung der Pferseer Bürgeraktion Schlössle e.V., deren Sprecher Dietmar Egger […]

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Wohnraum soll bezahlbar bleiben

Mit der symbolischen Enthüllung eines neuen Straßenschildes machten Augsburgs Grüne und der Mieterverein Augsburg und Umgebung e.V. auf die aktuellen Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt aufmerksam.
Augsburg müsse sich „um die Wohnraumversorgung für alle seine Bürgerinnen und Bürger kümmern und nicht nur für gut bezahlte MünchenpendlerInnen“, so der Presseeinladungstext für die Aktion an der Ecke Maximilianstraße/ Armenhausgasse, […]

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Aktueller Richtwertatlas erschienen

Kartenwerk sorgt für Transparenz am Grundstücksmarkt Die sogenannte „Café-Lage“ am nordwestlichen Rathausplatz bleibt mit einem Bodenrichtwert von 6.500 Euro pro Quadratmeter der exklusivste Augsburger Grund und Boden. Dies zeigt der vom städtischen Geodatenamt im Auftrag des „Gutachterausschusses für Grundstückswerte“ neu erstellte 55-seitige Richtwertatlas, der jetzt erschienen ist. Hierfür wurden die notariellen Kaufurkunden im Bereich der […]

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