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Samstag, 28.03.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Aus dem Stadtrat

Maxstraße: Grüne wollen Gleise behalten

Baureferent Gerd Merkle hatte unlängst die Rathausfraktionen aufgefordert, sich zur Straßenbahnführung durch die Maximilianstraße zu äußern. Die Augsburger Grünen teilten am vergangenen Montag Merkle mit, dass sie keine Alternative zu den Straßenbahngleisen in der Maxstraße sehen.

Die Straßenbahnführung durch die Maxstraße sei seit langem Beschlusslage, außerdem fordere das aktuell laufende Bürgerbegehren ebenfalls eine Straßenbahnlinie durch die Maxstraße. Aufgrund dieses Bürgerbegehrens habe der Stadtrat letztes Jahr in einer Sondersitzung noch einmal die Führung einer Tramlinie durch die Maxstraße beschlossen, so der Grüne Stadtrat Dieter Ferdinand.

Merkle hält sich in der Debatte um die Maxstraße zurück

"Option eines Linienbetriebs": Tram in der Maxstraße

"Option eines Linienbetriebs": Tram in der Maxstraße


Aus Sicht der Grünen Fraktion sind die Gleise vor allem wichtig für die betrieblichen Abläufe der Stadtwerke, da über die Maxstraße die Straßenbahnen ins Depot einrücken. Darüber hinaus würde die Fraktion gerne die Option eines Linienbetriebs in der Maxstraße erhalten. Verwundert äußern sich die Grünen über den Zeitpunkt der Initiative kurz vor der Entscheidung zum Königsplatz. Beide Bebauungspläne, zur Maximilianstraße und zum Königsplatz, sind eng miteinander verzahnt. „Referent Merkle wollte den Umbau des Königsplatzes Ende 2010 fertig haben. Jetzt gibt es noch nicht einmal einen Beschluss“, so Eva Leipprand, die die Grünen im Bauausschuss vertritt. Man solle sich jetzt nicht in endlosen Debatten verlieren, sondern mit dem Umbau des Königsplatzes beginnen.

Baureferent Gerd Merkle hatte den Termin „Ende 2010“ im Zusammenhang mit dem Königsplatz allerdings für den Baubeginn, nicht für die Fertigstellung genannt. In der städtebaulichen Debatte um die Maxstraße hält er sich zurück. Merkle gilt zwar als Gegner einer Straßenbahnbahnführung durch die Maxstraße, will aber den Diskurs in dieser vielschichtigen Angelegenheit interfraktionell von den Parteien entscheiden lassen.

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Linke Stadträte poltern gegen neue sonntagspresse

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Neue Büros für die Stadtkämmerei

Die Stadtkämmerei soll neue Büroflächen im Dachgeschoss des Verwaltungsgebäudes II bekommen. Der dringende Wunsch steht am kommenden Montag zur Vorberatung auf der Tagesordnung des Liegenschaftsausschusses. Die Arbeitsverhältnisse in der Finanzverwaltung sind beengt: Bis zu vier Mitarbeiter teilen sich derzeit ein Büro, die Durchgänge zwischen Schreibtischen und Schränken sind nicht einmal 60 cm breit. Ergonomie am […]

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„Ein zunehmender Missstand ist die Ausgrenzung von Arbeitslosen“

Interview mit Benjamin Clamroth, Stadtrat der Gruppierung „Die Linke“ Im Augsburger Stadtparlament gibt es, seit am 22. Oktober 2009 der Stadtrat der Linken Benjamin Clamroth für Dietmar Michalke nachrückte, einen – juristisch wie gesellschaftlich betrachtet – interessanten Fall. Clamroth war vor seiner Vereidigung als Stadtrat Arbeitslosengeldempfänger und ist es geblieben, obwohl Clamroth für seine Arbeit […]

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Twitter und Facebook: Augsburgs Grüne nutzen neue Dialogmöglichkeiten

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Bürgerbegehren zum Stadtbad: Gribl zeigt Größe

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Theater: Nichts Neues vom Container

Keine neuen Erkenntnisse zur Interimsspielstätte vermittelte gestern der Bericht von Steffen Rohr, kaufmännischer Direktor des Stadttheaters, den Stadträten im Werkausschuss des Theaters Augsburg. Schon seit längerem ist bekannt, dass der Termin Oktober 2010 für die Fertigstellung nicht zu halten ist (die DAZ berichtete). Der aktuelle Bauzeitenplan weist aus, dass Anfang Januar 2011 die ersten Proben […]

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„In Zahlen gegossene Politik“

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Denkmalschutz im Schatten

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