Nicht nur zur Festivalzeit bringt Karla Andrä Kindern die Gedichte von Bertolt Brecht näher.
Mutter Courage als Gastspiel des Berliner Ensembles und Bühnenmusik im Sinfoniekonzert zum Abschluss des Festivals, dessen Zukunft nach wie vor ungewiss ist.
Warum man in das Theater am Kennedy-Platz keinen Cent mehr stecken sollte
Das sensemble Theater ließ sich rund um das Thema „Exil“ einiges einfallen.
Ein Abend im Hoffmannkeller präsentiert unter dem Titel „Exilkabarett“ Lieder von Brecht und weniger bekannten Zeitgenossen.
Von Siegfried Zagler Nach Brechts Tod, tauchte aus den Wäldern ein leibhaftiger Baal auf. Sein Name: Rainer Werner Fassbinder. Volker Schlöndorff sagt, dass Fassbinder während seiner Baal-Verfilmung zu Baal geworden sei. Fassbinder wollte die Geschichte der Bundesrepublik anhand von Frauenschicksalen erklären. Bertolt Brecht wollte die Welt erklären und mit seiner Baal-Inszenierung hat Frank Castorfs dieses […]
„Im Laufe seines Lebens kommt Brecht immer wieder auf Baal zurück. Er befreit sich von der ursprünglichen Antithese, entfernt sich von literarischen Vorbildern, glättet später den Stoff für Buchausgaben, was ihn kurz darauf schon ärgert: „Er ist zu Papier geworden, verakademisiert, glatt, rasiert und mit Badehosen undsoweiter“ (Brecht, 1920). […]
Unter dem Motto „Moulin Rouge“ öffnete das Theater sein Haus den Augsburgern für eine fröhliche Ballnacht.
Spagat zwischen Shakespeare und West Side Story
Von Halrun Reinholz
Abendfüllende „Ballettgeschichten“ sind beim Publikum beliebt, in einem kleinen Ensemble wie in Augsburg jedoch nur sehr eingeschränkt möglich. Dennoch gibt es sie immer wieder. In diesem Jahr Prokofjews Romeo und Julia, neu choreografiert von Young Soon Hue und schon lange vor der Premiere Stadtgespräch.[…]