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DAZ-Archiv vom 16. Dezember 2017 • www.daz-augsburg.de

FCA vs. Freiburg: Fußball ist ein Spiel, das man nicht verstehen kann

Der FC Augsburg erkämpft sich im letzten Spiel der Bundesliga-Hinrunde gegen den SC Freiburg ein 3:3-Unentschieden. Vor 26.345 Zuschauern in der Augsburger WWK-Arena erzielte Alfred Finnbogason bereits nach 56 Sekunden die Führung der Augsburger (1.), doch Christian Günter (20.) und Nils Petersen (48./65.) drehten das Spiel zugunsten der Gäste - dachte jeder im Stadion, da der FCA in der Schlussphase nur noch mit langen Bällen operierte und kaum noch einen strukturierten Angriff zustande brachte. Doch dann nickte Finnbogason noch zwei Flankenbälle aus kurzer Distanz zum 3:3-Endstand ein (90./90.+3).

PlatzMannschaftSpieleS-U-NTorePkt.
1.FC Bayern München 19 15-02-02 44:14 (+30) 47
2.Bayer 04 Leverkusen 19 08-07-04 39:27 (+12) 31
3.FC Schalke 04 19 08-07-04 30:25 (+5) 31
4.RB Leipzig 19 09-04-06 31:28 (+3) 31
5.Borussia Mönchengladbach 19 09-04-06 30:30 (0) 31
6.Borussia Dortmund 19 08-06-05 40:25 (+15) 30
7.Eintracht Frankfurt 19 08-06-05 24:20 (+4) 30
8.FC Augsburg 19 07-06-06 28:25 (+3) 27
9.1899 Hoffenheim 19 07-06-06 29:27 (+2) 27
10.Hannover 96 19 07-06-06 28:29 (-1) 27
11.Hertha BSC 19 06-07-06 27:27 (0) 25
12.SC Freiburg 19 05-08-06 20:33 (-13) 23
13.VfL Wolfsburg 19 03-11-05 22:24 (-2) 20
14.VfB Stuttgart 19 06-02-11 16:24 (-8) 20
15.1. FSV Mainz 05 19 05-05-09 24:33 (-9) 20
16.Werder Bremen 19 03-07-09 16:25 (-9) 16
17.Hamburger SV 19 04-03-12 15:28 (-13) 15
18.1. FC Köln 19 03-03-13 14:33 (-19) 12
Der FCA begann wie die Feuerwehr, schoss das schnelle 1:0 und presste intensiv und extrem hoch. In der Anfangsphase wussten die Freiburger nicht, wie ihnen geschah, da sie nicht ins Spiel fanden und kaum Luft zum atmen hatten, da der FCA in den ersten 15 Minuten die Räume bereits in der Freiburger Hälfte dergestalt dicht zustellte, sodass den Breisgauern keine einzige nennenswerte Spieleröffnung gelingen sollte. Nach zirka 20 Minuten ließ das Pressing der Augsburger deutlich nach und der SC Freiburg zeigte sich zunehmend handlungschnell, strukturierter und ballsicherer als die Augsburger. So ging die 3:1-Führung der Gäste nach 65 Minuten auch vollkommen in Ordnung. Als die Zuschauer bereits frustiert in Scharen abwanderten, kam Finnbogason mit Köpfchen. Ausgerechnet Alfred Finnbogason, möchte man sagen, verwandelte mit seinen beiden Kopfbällen ein bereits verloren geglaubtes Spiel in einen gefühlten Sieg. Wer nun sagt, er könne das Resultat erklären, hat ein taktisches Verhältnis zur Wirklichkeit des Fußballs. Ein Spielbericht von Udo Legner folgt am Sonntag nach dem Kirchgang.


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