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Sonntag, 03.05.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Parteien

CSU-Ortsverbände üben herbe Kritik an Schley

In einer gemeinsamen Presseerklärung vom gestrigen Sonntag haben die CSU-Ortsverbände Pfersee, Kriegshaber, Bärenkeller und Göggingen scharf gegen den Ablauf der Vorstands- und Delegiertenwahlen am 8. Juni 2011 protestiert und dem Kreisvorsitzenden Tobias Schley Verstöße gegen den Geist der innerparteilichen Demokratie vorgeworfen.

„Wie bereits seit langer Zeit üblich“ hatten sich die Ortsvorsitzenden und Schley im Vorfeld der Wahlen auf eine ausgewogene Verteilung der zu wählenden Positionen mit Vertretung aller Ortsverbände im Kreisvorstand geeinigt. Schley habe jedoch bei der Wahl am 8. Juni die Vorschläge bestimmter „ihm nicht genehmer“ Ortsverbände ignoriert und andere, ihm genehmere Kandidaten vorgeschlagen. In der Folge seien nun die CSU-Ortsverbände Pfersee, Kriegshaber, Bärenkeller und Göggingen und damit fast 25 Prozent der Augsburger Bevölkerung „so gut wie nicht“ mit Delegierten vertreten. Die „bekannte Meinungsvielfalt im Kreisverband Augsburg-West“ werde damit auf dem Bezirksparteitag der CSU nicht angemessen abgebildet.

„Vorgehen nach Gutsherrenart“

Schley habe damit „die betroffenen Ortsverbände brüskiert und seine Machtposition als Kreisvorsitzender, der traditionell den gemeinsamen Kandidatenvorschlag vorträgt, missbraucht“. Durch sein „Vorgehen nach Gutsherrenart“ habe er gegen den Geist der innerparteilichen Demokratie und gegen den Grundgedanken des Aufbaus einer Partei „von unten nach oben“ verstoßen. Schley habe nicht – wie es seine Aufgabe als Kreisvorsitzender gewesen wäre – bei der Nominierung der Delegierten darauf gedrungen, für eine angemessene Berücksichtigung aller Ortsverbände zu sorgen. Tobias Schley sei dieser Aufgabe „mit offensichtlichem Vergnügen“ nicht nachgekommen, so die Ortsvorsitzenden Claudia Eberle (Göggingen), Uschi Reiner (Kriegshaber), Max Becker (Pfersee) und Mathias Kuntzer (Bärenkeller) gestern. Die vier ausgebooteten Ortsverbände wollen in Zukunft noch enger als bisher untereinander zusammenarbeiten und gemeinsam politische Initiativen ergreifen, „um weiterhin zum Wohle der Bürger in ihren Stadtteilen inhaltlich zu arbeiten“.

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„Augsburg wird höchstens zweitklassig regiert!“

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„Wer aufs Wasser schaut, kann nicht lügen“

Warum das Bayernkolleg in Augsburg bleibt und Christian Rucks Parteivorsitz gefährdet ist Von Siegfried Zagler Elias Katsimbalis besuchte nie eine Schule und verließ seinen Geburtsort Sougia, ein kleines Dorf an der Südküste Kretas, kein einziges Mal. Dennoch kannte er das Gefühl der Heimkehr. Katsimbalis war Fischer, wie es seit Generationen für die Männer in seiner […]

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Kulturausschuss verlängert „MEHR MUSIK!“ – Grüne sehen großes Potential

Die Grüne Fraktion begrüßte gestern den Beschluss des Kulturausschusses, das Projekt „MEHR MUSIK!“ fortzusetzen und weiterzuentwickeln. „MEHR MUSIK! ist ein Vorzeigeprojekt, weil es Kindern und Jugendlichen Neue Musik vermittelt und sie damit vorbildlich an kulturelle Fragen heranführt. Nicht umsonst bekommt Mehr Musik nach dem ‚Junge Ohren Preis‘ nun eine zweite Auszeichnung beim Wettbewerb ‚Kinder zum […]

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Max 11 kann stattfinden…

…wenn die Stadtregierung das wirklich will So beginnt die Pressemitteilung, die Linus Förster, MdL und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, am gestrigen Sonntag verschickt hat. Förster zielt darauf ab, dass die Stadt wie andernorts üblich selbst als Veranstalter auftreten und die Unterschrift unter den Auflagenkatalog setzen könne. OB Kurt Gribl habe in einer Kolumne der Stadtregierung […]

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Freie Wähler kommentieren Maxfest-Absage zweistimmig

Die Stellungnahme der Freien Wähler zur Absage von max 11 kam spät, aber dafür zweifach. Zuerst meldete sich der zweite Vorsitzende Volker Schafitel zu Wort, wenig später ging Rose-Marie Kranzfelder-Poth an die Öffentlichkeit. Volker Schafitel, stellvertretender Vorsitzender der Freien Wähler erklärte gestern via Pressemitteilung den im Februar vom Augsburger Stadtrat abgeschmetterten FW-Antrag als verschenkte Möglichkeit, […]

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Grüne für Weiterentwicklung des Maxfests

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SPD: „Augsburg keine fahrradfreundliche Kommune“

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Jusos Augsburg mit neuem Vorstand

Seit vergangenen Dienstag haben die Jusos Augsburg eine neue Vorsitzende. Sebastian Weißkirchen (23) trat aus zeitlichen Gründen nicht mehr für die Führungsposition an. Als Nachfolgerin wurde einstimmig die 19-jährige Anna Rasehorn gewählt. Ihr stehen Marei Brück, Maike Raether, Nina Schrenk-Sigismund, Wiglef Rehm, Marco Oertel, Michael Rupp, Sebastian Weißkirchen und Silvio Heidbüchel als Vorstandsmitglieder zur Seite. […]

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„Eine Region, eine Leidenschaft“

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