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Freitag, 16.10.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kultur

Staatstheater: Zauberflöte im Anflug

Als würde es sich um einen Ausschreibungszuschlag handeln, dem eine intensive Bewerbung vorausging, kündigt das Augsburger Staatstheater die anstehende Premiere (2. Dezember) von Mozarts Zauberflöte an: „Mozart’s coming home“.

„Die »vatterstadt meines papa“ nannte Wolfgang Amadeus Mozart Augsburg. 2019 jährt sich der Geburtstag von Leopold Mozart zum 300. Mal. „Ein Jahr vor dem großen Jubiläum bringt das Staatstheater Augsburg die weltbekannte Oper Die Zauberflöte zurück in die Mozartstadt“, wie es in einer Presseerklärung des Theaters heißt. Die Inszenierung der Regisseurin Andrea Schwalbach ist ab 2. Dezember als tiefgründige Gauklerwelt im Martini-Park zu erleben.

Seit Jahrhunderten verzaubert Mozarts Meisterwerk nicht nur durch seine Musik, sondern fasziniert auch in seiner Vielschichtigkeit: Märchen, Politdrama, Familientragödie, Freimaurersymbolik, Kasperltheater – eben von allem etwas. Ein Geniestreich des österreichischen Komponisten und seines Librettisten Emanuel Schickaneder, der unter anderem mehrere Jahre Theaterdirektor in Augsburg war. Das Publikum lässt sich immer wieder gerne aufs Neue in die zauberhafte Welt von Sarastro, der Königin der Nacht, den drei Damen und Knaben, Papageno und Papagena mitnehmen. Die Suche der Protagonisten nach Liebe, Weisheit und Stärke bleibt ewig aktuell.

Regisseurin Andrea Schwalbach, die erfolgreich an Theatern wie den Staatsopern in Stuttgart und Berlin arbeitet, geht in ihrer Inszenierung ganz von den Beziehungen zwischen den Figuren aus. Gemeinsam mit den Sängern des Ensembles erarbeitet sie eine Dialogfassung, in der die Muttersprachen der Darsteller eine zentrale Rolle spielen, und eine szenische Interpretation, die den Themen Liebe, Betrug und Freundschaft nachspürt. Andrea Schwalbach entwickelt eine farbenprächtige Gauklerwelt, in der neben Witz und Spielfreude gleichermaßen Rachsucht und Machtmissbrauch thematisiert werden.

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Ballettpremiere: Facetten der vier Jahreszeiten

Ricardo Fernandos Ballettensemble bietet als erste Premiere der Saison eine getanzte Kombination der „Vier Jahreszeiten“ von Philip Glass und Antonio Vivaldi als Uraufführung  Kaum eine Musik ist so bekannt wie Vivaldis „Vier Jahreszeiten“, eigentlich vier Violinkonzerte, deren melodische Zuordnung zu Frühling, Sommer, Herbst und Winter längst auch Menschen geläufig ist, die nicht zu den klassischen […]

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Auf den Menschen kommt es an

„Der Lechner Edi schaut ins Paradies“ – Die jüngste Schauspielpremiere des Staatstheaters Augsburg im Gaswerk ist eine Satire über den Fortschritt und Erfindungsgeist des Menschen Das Provisorium des Provisoriums kann man derzeit beim Theater Augsburg erleben, wenn die Vorstellung beim Gaswerk angekündigt ist. Da erinnert man sich sofort an die letzte Spielzeit im Martinipark, wo […]

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Ausstellung: Mexikos magische Landschaften

Die städischen Kunstsammlungen präsentieren im „Grafischen Kabinett“ (Maximilianstr. 48) Bilder und Zeichnungen von Johann Moritz Rugendas. Das Motto: „Mexikos magische Landschaften“ Kaum ein anderer deutscher Künstler verkörpert in seinem Werk so sehr die Verbundenheit Deutschlands mit Mexiko wie Johann Moritz Rugendas (1802-1858). Rugendas, der aus einer angesehenen Augsburger Künstlerfamilie stammte, nahm zunächst als Maler an […]

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Museen: Ehrung für Emmendörffer

Der Pro Suebia-Preis 2018 geht an den Leiter des Maximilianmuseums Dr. Christoph Emmendörffer Die Dr. Eugen Liedl Stiftung hat dem Leiter des Maximilianmuseums, Dr. Christoph Emmendörffer, in diesem Jahr den wissenschaftlichen Preis ‚Pro Suebia‘ zuerkannt. Sie würdigt damit sein Engagement „für die Konzeption und Präsentation zahlreicher bedeutender Ausstellungen des Maximilianmuseums zur Kunst- und Kulturgeschichte der […]

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Letzter Vorhang: „Die Schrift ist von Gott“

Wer es noch nicht gesehen hat, hat am morgigen Sonntag noch eine Chance, dieses Versäumnis nachzuholen Die letzte Vorstellung des von Sensemble Theaterleiter Sebastian Seidel geschriebenen Stückes „Die Schrift ist von Gott“ findet am Sonntag, 21. Oktober, 16.00 Uhr auf Einladung der Gemeinde im Kirchenraum von ev. Sankt Ulrich am Ulrichsplatz statt. Das Stück verbindet das […]

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Woher das Geld der Fugger kam

Neue Stationen im Fugger und Welser Erlebnismuseum beleuchten die Montanwirtschaft der Fugger:  Eine animierte Bergwerkskarte und ein „Indien-Tisch“ zeigen Bergbauorte, Transportmittel und Handelsrouten    Die Fugger waren die „Krupps der Frühen Neuzeit“. Der Handel mit Textilien und Gewürzen, der Kunst – und auch der viel beschriebene Ablasshandel waren nur „Begleitgeräusche“ des kometenhaften Aufstiegs der Augsburger […]

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Theatersanierung: Archäologie fordert Erhalt der Stadtmauer

Als der Chef der Stadtarchäologie, Sebastian Gairhos, am vergangenen Freitag, den 5. Oktober vor der „Lenkungsgruppe Theatersanierung“ ein flammendes Plädoyer für den Erhalt der alten Stadtmauer hielt, zeigten sich Baureferent Gerd Merkle und Bürgermeisterin Eva Weber beeindruckt. Von Siegfried Zagler Die Geschichte der Stadtmauer erfasse an dieser Stelle den Ursprung der Stadtmauergeschichte vom 13. Jahrhundert bis zu […]

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Mozarthaus: In-sich-Geschäft zwischen Stadt und Mozart-Gesellschaft?

Die Höhmannhaus-Affäre scheint der Stadt auf die Füße zu fallen. Während sich das OB-Referat um die Abwicklung des Disziplinarverfahrens gegen den Leiter der Städtischen Kunstsammlungen bemüht – und während Kulturreferent Thomas Weitzel die Abgleichung des vermeintlichen Schadens abzuarbeiten hat, steht Augsburgs Kulturreferent Thomas Weitzel plötzlich selbst im Zwielicht. Von Siegfried Zagler Thomas Weitzel wurde im […]

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„No Intention“ – Eine Ausstellung polarisiert

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