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Sonntag, 03.05.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

FCA

FCA ballert sich mit einem 4:1 gegen Stuttgart aus der Krise

Dem FC Augsburg ist gegen den VfB Stuttgart ein Befreiungsschlag gelungen. Nicht nur wegen den drei Punkten und dem hohen 4:1, sondern wegen der Art und Weise wie diese Partie gestaltet wurde. Die Tore der Augsburger erzielten Oxford (30.), Gouweleeuw (52.), Niederlechner (72.), Finnbogason (81.). Den Stuttgarter Führungstreffer erzielte Führich (7.).

Bereits in der zweiten Minute hat Augsburg Glück, als Reece Oxford Al Ghaddioui foult, aber Schiedsrichteer Ittrich verwehrt den Stuttgartern den Elfmeter. Dennoch gerät der FCA in der Anfangsphase in Rückstand: Chris Führich zieht von rechts nach innen und wird von der FCA Abwehr nicht gestört. Mit links trifft er ins kurze Eck. Gikiewizc ohne Chance (7.), allerdings sieht FCA-Kapitän Gouweleeuw bei dieser Szene aus wie ein C-Jugend-Spieler.

Der FCA zeigt Reaktion, spielt schnell nach vorne und erarbeitet sich Torchancen. In der 15. Minute kommt eine Hereingabe zu Zeqiri, der aus der Drehung abzieht aber Ito trifft. 17500 Zuschauer sehen eine gute Bundesligapartie auf dem Lechfeld. Plötzlich landet ein langer Ball im Lauf von Finnbogason, der aus spitzem Winkel VfB-Torhüter Bredlow anschießt. Ein Querpass wäre die gefährlichere Option gewesen (29.). Die daraus folgende Ecke zirkelt Arne Maier auf den Kopf von Oxford, der im ersten Stock in der Luft stehend zum 1:1 einköpft. Ein Superkopfball-Tor (30.).

Der VfB ist von Verletzungspech geplagt und verliert nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Führich und Kempf an Struktur im Aufbau. Die letzte Viertelstunde der ersten Halbzeit dominiert der FCA, der sich eine Führung verdient hätte. Doch mit dem 1:1 geht es in die Pause.

Alfred Finnbogason ist zurück und brachte Schwung in den bisher müden Augsburger Angriff – Foto: DAZ-Archiv © S. Kerpf

Die Augsburger Führung sollte kurz nach Wiederanpfiff fallen – wieder nach einer Maier-Ecke: Es gibt im Luftkampf einen Kopfprell-Ball, der im Bogen zum freistehenden Gouweleeuw fliegt, der aus kurzer Entfernung zur hochverdienten Führung einnickt (52.). VfB- Keeper Bredlow sieht dabei schlecht aus.

Nun zeigen die Stuttgarter ihre fußballerische Fähigkeiten. Der Ball läuft schnell durch die eigenen Reihen, doch der FCA verteidigt stark und setzt auf Konter, die gefährlich sind. Finnbogason wird in der 64. Minute schön freigespielt, doch der Isländer braucht zu lange, sodass sich Mola noch in den Schuss werfen kann. Wenig später kommt Dorsch für Maier und Niederlechner für Vargas. Ein klares Zeichen von FCA-Trainer Weinzierl: Nicht verwalten, weiter nach vorne spielen. Und das wird angenommen.

Das dritte FCA-Tor fällt wieder aus einer Standard-Situation, die der eingewechselte Niederlechner heraus geholt hatte. Der lange Ball landet punktgenau auf Oxfords Kopf, dessen Hereingabe bei Finnbogason landet, der den Ball raffiniert zu Niederlechner „golft“. Der Oberbayer hämmert den Ball direkt aus kurzer Entfernung ins Tor.

In der 81. Minute wird wiederum Finnbogason freigespielt, der korrekt annimmt und aus 18 Metern durch Mann und Maus ins Stuttgarter Tor ballert – zum 4:1!

Das Augsburger Publikum feiert den FCA, der nach einer langen Durststrecke wieder ein richtig gutes Spiel zeigte und keinesfalls zu hoch gewann. Am Samstag, 6. November, (15.30 Uhr) geht es zum VfL Wolfsburg.

FCA: Gikiewicz – Gumny, Gouweleeuw, Oxford, Pedersen (85. Framberger) – A. Maier (69. Dorsch), Strobl (61. Gruezo) – Caligiuri (61. Hahn), Finnbogason, Vargas (69. Niederlechner) – Zeqiri.

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