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Mittwoch, 15.04.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Anträge der Parteien

FCA: Bauchlandung statt Gipfelsturm gegen Hertha BSC

Gegen die seit fünf Spieltagen sieglose Hertha setzte es für den FCA am siebten Spieltag in der heimischen WWK-Arena eine nicht unverdiente 0:3 Niederlage. 

Von Udo Legner

Gegenüber dem letzten Heimspiel gegen Mainz nahm FCA-Coach Heiko Herrlich lediglich eine Änderung vor. Für den verletzten Raphael Framberger (Faserriss  Oberschenkel) kam Robert Gumny zu seinem Startelf-Debut.

Business as usual

Die erste Viertelstunde verlief für den FCA noch ganz nach Plan: Zwar machten die Hauptstädter von Beginn an das Spiel, doch gegen die kompakte und gut sortierte FCA-Defensive konnten sie sich keine einzige Torchance herausspielen. Die erste nennenswerte Möglichkeit verbuchte dagegen der FCA, doch der Distanzschuss von Gregoritsch (18.) ging über das von Schwolow gehütete Hertha-Tor. Fast im Gegenzug dann doch die erste Chance der Gäste: Aber auch Cunhas Freistoss aus spitzem Winkel (20.)strich knapp am Tor vorbei. So waren nach 30 Minuten Ecken und Freistöße die einzigen Hingucker, die in der immer dicker werdenden Nebelbrühe zumindest Torraumszenen zur Folge hatten.

Dramatik vor der Halbzeitpause

In der 40. Minute schien sich für den FCA alles zum Guten zu wenden: Nach schönem Zuspiel an der Mittellinie setzte Hahn zu einem beherzten Sololauf an und hämmerte den Ball unhaltbar zur vermeintlichen Führung für die Hausherren in die Maschen des Hartha-Tors. Doch Tormusik und Torjubel währten nur allzu kurz, da der Unparteiische zu Recht auf Abseits entschied.

Vor dem Abpfiff der ersten Hälfte nahm das Verhängnis auf der Gegenseite seinen Lauf. Eine Unkonzentriertheit von Udokhai (40.), der am Vortag erstmal für die Nationalelf nominiert worden war, führte zum Foul an Córdoba und zum Elfmeter für die Gäste. Cunha verwandelte ganz cool zur 1:0 Führung für die Herthaner, mit der es auch in die Pause ging.

Fazit zur Halbzeit: In der Nebelbrühe tat sich der FCA gegen die Berliner Hartha zusehends schwerer, weshalb die glückliche Gästeführung durchaus in Ordnung geht.

Bereits wenige Minuten nach Wiederanpfiff brachte ein Aussetzer von Gouweleeuw die Berliner endgültig auf die Siegerstrasse. Der eingewechselte Piatek flankte in den Augsburger Strafraum und ausgerechnet der ansonsten so zuverlässige Gouweleeuw patzte, und liess Lukebakio frei zum Schuss kommen, der die 2:0 Führung (52.) für die Hertha erzielte.

Erfolgloses Bäumchen-wechsle-dich-Spiel

Alfred Finnbogason: Er brachte gegen Berlin mehr Schwung in den FCA-Angriff (c) Siegfried Kerpf

FCA-Coach Heiko Herrlich reagierte auf diesen Rückschlag und brachte die Goalgetter Finnbogason und Niederlechner für Hahn und Gregoritsch (60.). Fast hätte dieser Doppelwechsel zu einer Duplik des letzten Coups gegen die Mainzer geführt, als dem frisch eingewechselten Finnbogasson der entscheidende Pass zum Augsburger Führungstreffer gelungen war. Doch Niederlechner konnte seiner Pechsträhne kein Ende zu setzen und konnte aus dem spektakulärenAnspiel kein kapital schlagen und scheiterte recht kläglich (81.) an dem Hertha-Keeper.

Fast im Gegenzug die 3:0 Führung für die Hertha, doch Piatek konnte den sehenswerten Konter über Lukebakio und Cunha lediglich mit einem Pfostenschuss abschließen.

Mit frischen Kräften – Reece Oxford (für Vargas) und Marco Richter (für Gruezo) – versuchte Heiko Herrlich das Blatt noch zu wenden. Doch ein Konter der Herthaner setzte allen Hoffnungen und Träumen nach Höherem ein Ende. Ein langer Pass aus der eigenen Hälfte erreichte Piatek, der FCA-Keeper Gikiewicz mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck das Nachsehen gab und den 3:0 Endstand für die Hertha besiegelte.

Dem FCA ist zu wünschen, dass er die Länderspielpause für die Fehleranalyse nutzt und beim nächsten Auswärtsspiel in Mönchengladbach (Samstag, 21.11. um 15.30 Uhr) wieder in die Erfolgsspur zurückfindet.

FCA: Gikiewicz – Gumny, Gouweleeuw, Udokhai, Iago – Strobl (76. Khedira) , Gruezo (76. Richter) – Caligiuri, Vargas (77. Oxford) – Hahn (60. Niederlechner), Gregoritsch (60. Finnbogason)

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