Einstein-Mittelschule: ARGE Haunstetten will Turnhalle erhalten
Die ARGE Haunstetten begrüßt den geplanten Modulbau für die Albert-Einstein-Mittelschule. Gleichzeitig fordert die Interessenvertretung der Haunstetter Vereine und Organisationen, die bestehende Turnhalle zu erhalten.
Von Bruno Stubenrauch

Die Turnhalle; links der geschlossene Gebäudeteil der Albert-Einstein-Mittelschule (Bild: DAZ)
Wie die DAZ berichtete, will die Stadt mit einem Modulbau auf dem Gelände der Albert-Einstein-Mittelschule dringend benötigte Ersatzflächen schaffen. Hintergrund ist die angespannte Raumsituation der Schule, nachdem ein Gebäudeteil wegen seines baulichen Zustands gesperrt werden musste.
Die ARGE Haunstetten begrüßt die Pläne grundsätzlich. „Es ist erfreulich, dass endlich Bewegung in die Sache kommt“, erklärt ihr Vorsitzender Christos Kislinger. Die vorherige Regierung hätte bereits extra Mittel für solche Fälle bereitgestellt und es sei zu begrüßen, dass nun endlich konkrete Schritte folgen würden, so Kislinger.
Halle wird auch von Vereinen genutzt
Gleichzeitig richtet die ARGE den Blick über den Schulbetrieb hinaus. Ein zentrales Anliegen sei der Erhalt der bestehenden Halle – auch als Übergangslösung. Die Halle werde von zahlreichen Organisationen und Vereinen genutzt und sei in der Vergangenheit bereits wegen Schließungen schmerzlich vermisst worden.
Die Halle ist damit aus Sicht der ARGE nicht allein für den Schulbetrieb relevant. Als Arbeitsgemeinschaft der Haunstetter Vereine und Organisationen vertritt sie auch die Interessen der örtlichen Vereinslandschaft.
„Es ist entscheidend, dass die Stadt hier einen ganzheitlichen Blick bewahrt“, so Kislinger. Dabei müssten Klarheit, Transparenz und die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt werden.




