Albert-Einstein-Mittelschule: Modulbau soll Raumnot lindern
Die schwierige räumliche Situation an der Albert-Einstein-Mittelschule kommt auf die politische Tagesordnung: Nachdem ein Gebäudeteil wegen seines baulichen Zustands gesperrt werden musste, soll ein Erweiterungsbau in Modulbauweise für Erleichterung sorgen. Das Vorhaben steht am Donnerstag im Ferienausschuss des Augsburger Stadtrats zur Debatte.
Von Bruno Stubenrauch

Container-Module der Reischleschen Wirtschaftsschule (Bild: DAZ)
Grund für die Maßnahme ist der aktuelle Bauzustand der Schule. Um den laufenden Schulbetrieb für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sicherzustellen, werden dringend Ersatzflächen benötigt. Das städtische Hochbauamt plant daher den Aufbau von Container-Modulen im Bereich des ehemaligen Hausmeisterhauses. Die einzelnen Module sollen jeweils mit eigenen Sanitäranlagen ausgestattet werden, um eine schnelle Umsetzung zu ermöglichen.
Zuspruch aus der Politik: Freie Wähler fordern schnelle Umsetzung
Die Stadtratsfraktion der Freien Wähler begrüßt den angekündigten Schritt, dringt aber auf ein hohes Tempo bei der Ausführung. Nach jahrelangem Warten sei nun endlich eine konkrete Verbesserung in Sicht, so Stadtrat Hans Wengenmeir. Aus der Planung müsse jetzt rasch Realität werden, da die Zusatzräume dringend gebraucht würden.
Gleichzeitig betonte die Fraktion, dass der Modulbau lediglich eine Übergangslösung darstellen könne. Mittelfristig bleibe ein vollständiger Ersatzneubau der Albert-Einstein-Mittelschule das Ziel, sobald es die städtische Haushaltslage finanziell erlaubt.