Die Augsburger Zeitung

DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur

DAZ-Archiv vom 14. November 2017 • www.daz-augsburg.de

Ledvance: In Augsburg geht das Licht aus

Am gestrigen Montag hat die Geschäftsführung von Ledvance angekündigt, dass der Konzern 1.300 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen werde. Am härtesten trifft es den Standort Augsburg, der komplett geschlossen werden soll. Davon betroffen sind zirka 700 Arbeitnehmer.

Ein Konzern in Schieflage

Ledvance, eines der weltweit führenden Unternehmen in der Allgemeinbeleuchtung für professionelle Kunden und Endkonsumenten, setzt seine Transformation fort und beabsichtigt in diesem Rahmen Arbeitsplätze abzubauen. Die standortbezogenen Details des Abbauprogramms sollen in den nächsten Monaten erarbeitet und eng mit den Arbeitnehmervertretern abgestimmt werden.

Die Geschäftsführung hat die Arbeitnehmervertreter darüber informiert, dass in Deutschland bis Ende 2021 von diesen Maßnahmen rund 1.300 Arbeitsplätze betroffen sein werden. Die Auslastung der Ledvance-Werke liegt trotz früherer Restrukturierungsbemühungen aktuell global teilweise nur noch bei 20 bis 40 Prozent, weshalb die Produktionsstandorte in Deutschland von vier auf zwei konsolidiert werden sollen. Die Werke in Berlin und Augsburg sollen bis Ende 2018 geschlossen werden. Der Maschinenbau in Augsburg soll bis Ende 2019 geschlossen werden. Durch die geplanten Schließungen fallen in Augsburg und Berlin insgesamt rund 900 Arbeitsplätze weg, etwa 700 in Augsburg und 200 in Berlin. Die Werke in Eichstätt und Wipperfürth sollen fortgeführt werden. Die Profitabilität der Werke in Eichstätt und Wipperfürth soll sichergestellt werden. Hierfür sollen bis 2021 weitere 300 Arbeitsplätze wegfallen, davon 250 in Eichstätt.


Lösch: Stadt lässt nach Altlasten suchen

Das Umweltamt der Stadt Augsburg hat eine Krumbacher Firma mit der Durchführung einer historischen Erkundung der Altablagerung „Schwarzer Weg“ beauftragt.

Im Rahmen der Erkundung soll die Nutzungshistorie der Altablagerung insbesondere mittels einer Archivrecherche und der Befragung von Zeitzeugen rekonstruiert werden. Die vom Umweltamt anvisierte Verdachtsfläche befindet sich unmittelbar westlich der Wertach, südlich der [...]

weiterlesen »


© 2017 DAZ V1.0 •• Realisiert mit WordPress