Großprojekt im Zoo nimmt Gestalt an: „Himalaya-Land“ wächst sichtbar
Im Augsburger Zoo schreitet eines der bedeutendsten Bauvorhaben der vergangenen Jahrzehnte zügig voran: Das neue Themenareal „Himalaya-Land“ nimmt zunehmend konkrete Formen an.
Von Bruno Stubenrauch
Die Baustelle Ende Februar (Foto: DAZ)
Nachdem zuletzt die ersten Stahlstützen für die künftige Leopardenanlage errichtet wurden, steht am 25. März ein weiterer sichtbarer Baufortschritt an: Baumstämme werden in die Anlage eingebracht, die später den Kleinen Pandas als Lebensraum dienen wird.
Mit einer Investitionssumme von rund 6,5 Millionen Euro zählt das „Himalaya-Land“ zu den größten Projekten in der Geschichte des Zoos. Auf einer Fläche von etwa einem Hektar entsteht ein vollständig neu konzipierter Themenbereich, der die Tierwelt und Landschaft des Himalaya detailreich nachbildet. Die bisherigen Anlagen – unter anderem für Steinböcke, Emus, Kängurus und Wasserbüffel – entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine zeitgemäße und artgerechte Tierhaltung und werden daher grundlegend umgestaltet.
Pädagogische Vermittlung der Himalaya-Landschaft
Künftig sollen hier neben bereits im Zoo gehaltenen Arten wie dem Goldtakin auch Rückkehrer wie die Schraubenziege sowie neue Bewohner wie Schneeleopard und Kleiner Panda einziehen. Viele dieser Tierarten gelten als gefährdet und sind Teil europäischer Erhaltungszuchtprogramme.
Neben der tiergerechten Haltung legt der Zoo besonderen Wert auf ein stimmiges Gesamtbild: Die Anlage orientiert sich gestalterisch an der Gebirgslandschaft des Himalaya und soll Besuchern mit abwechslungsreicher Wegeführung neue Perspektiven und Einblicke eröffnen. Gleichzeitig steht der Schutz der Artenvielfalt im Himalaya im Mittelpunkt der pädagogischen Vermittlung. Die Bauarbeiten laufen seit Januar 2025, die Fertigstellung ist für September 2026 geplant.
Weiterführender Link: Himalaya-Land




