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Dienstag, 03.02.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Wirtschaftspolitik

Von der Experimentierplattform zum neuen urbanen Erlebnis

Fünf Monate lang war das Designkaufhaus „Zwischenzeit“ in der Annastraße ein Hingucker für viele Passanten. Was als Experimentierplattform begann, wurde schnell zum neuen urbanen Erlebnis und zeigt, wie Zwischennutzungskonzepte gepaart mit jungen Kreativen die Augsburger Innenstadt beleben können.

Das „Zwischenzeit“ in der Annastraße 16 – Bild: Annette Zoepf; Augsburg Marketing

Das „Zwischenzeit“ residierte bis Ende März 2019 als so genannter Pop-Up-Store als Zwischennutzung in der Annastraße 16. Angeboten wurden Streetwear, handgefertigte Handtaschen und Lederaccessoires, Augsburger Souvenirs und Schmuckunikate. Als letztes Jahr im November sieben junge Unternehmen die Tür offiziell aufschlossen und das „Zwischenzeit“ eröffneten, kannten sie sich nicht lange. Vereint hatte sie ihre Bewerbung im Sommer 2018 als Teilnehmer für das Konzept „Designkaufhaus“ bei Augsburg Marketing und der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg. Geeint hatte die später dann acht Partner das Projekt „Zwischenzeit“, für das sie sich in kürzester Zeit auf Dinge wie Innen- und Außengestaltung, Warenpräsentation, Branding, Kassensystem und Personaleinsatz einigen mussten.

Neben ihrer Bereitschaft teilzunehmen und sich auf das Experiment „Designkaufhaus“ einzulassen, mussten alle Interessenten eine entscheidende Voraussetzung erfüllen: Alle angebotenen Produkte müssen in Augsburg oder der Region entworfen, produziert oder teilproduziert sein. Das Konzept kam bei vielen Passanten sehr gut an. „Im Rückblick wurde ‚Zwischenzeit‘ nicht nur von den Augsburgern, sondern auch von den Touristen sehr gut angenommen.“, beschreibt Manuel Hornung vom Label Lou-i seine Eindrücke, die er während der fünf Monate gesammelt hat. „Man hatte durchweg das Gefühl, dass die Besucher neugierig auf das Konzept waren, die Gestaltung im Inneren bestaunen, das breite Sortiment in der Zwischenzeit entdecken und die Designer hinter den Labels kennenlernen wollten.“

Hinter dem Designkaufhaus stehen Augsburg Marketing und die Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg. Hand in Hand arbeiten sie an einem aktiven Flächenmanagement und Zwischennutzungskonzepten für die City, um neue urbane Erlebnisse zu schaffen, die die Augsburger und Besucher aus dem Umland in die Innenstadt einladen. Denn dass die Augsburger Innenstadt, wie viele andere Innenstädte auch, zusammen mit dem Einzelhandel vor neuen Herausforderungen steht, ist laut Bürgermeisterin Eva Weber bekannt: „Die Innenstadt befindet sich im Wandel. Da man inzwischen bequem von zu Hause aus einkaufen kann, müssen immer wieder neue Impulse gesetzt werden, um Kunden in die Innenstadt zu ziehen. Die Stadt Augsburg möchte mit gutem Beispiel vorangehen und mit ‚Zwischenzeit‘ zeigen, wie kreativ auch Leerstände genutzt werden können. Aufgrund des Erfolgs haben wir uns daher entschieden, ‚Zwischenzeit‘ auch weiterhin für Zwischennutzungskonzepte zur Verfügung zu stellen, nicht nur aus dem Bereich Handel.“

Der nächste Mieter für die Annastraße 16 ist bereits bekannt: Ab 2. Mai zieht die Festivalzentrale zum Leopold-Mozart-Jubiläumsjahr in die städtische Immobilie.

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Allianz für Arbeit: Arbeitnehmer von Fujitsu sollen in der Region bleiben

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„Die eigentlichen Einwanderer sind die Maschinen“

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Digitalisierung: Die gleiche Arbeit wird in absehbarer Zeit von der Hälfte der Mitarbeiter erbracht werden

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Vortrag: Prof. Dr. Jürgen Prien über sein Buch „Luthers Wirtschaftsethik“

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Pettinger: IHK verdreht die Sachlage

Die Augsburger ÖDP bewertet den Sachverhalt bezüglich des Augsburger Gewerbesteuerhebesatzes im Gegensatz zur Industrie- und Handelskammer Schwaben als eine „Neufestlegung“, die die Steuergerechtigkeit wiederhergestellt habe. Vor Kurzem hat die Regierung von Schwaben als Aufsichtsbehörde den Doppelhaushalt der Stadt Augsburg für die Jahre 2017/18 genehmigt. Dies nahm die IHK zum Anlass, die Stadt aufzufordern, den Gewerbesteuerhebesatz […]

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IHK: Stadt ist mit ihrem hohen Gewerbesteuerhebesatz deutlich im Nachteil

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Amerika vor der Wahl: Schwäbische Wirtschaft sorgt sich ums Exportgeschäft

Am 8. November wird entschieden, wer als Nachfolger von US-Präsident Barack Obama ins Weiße Haus einzieht. Die IHK Schwaben hat in einer telefonischen Blitzbefragung vor der US-Präsidentschaftswahl die Meinung der schwäbischen Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen in die USA eingeholt, was sie über die US-Wahl denken und mit welchen Auswirkungen sie auf die Wirtschaft rechnen. Im Jahr […]

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Innenstadt: Wöhrl bleibt

Entgegen anders lautenden Meldungen bleibt das Modehaus Wöhrl dem Standort Augsburg treu. Das Modehaus Wöhrl bleibt am Standort Augsburg bestehen. „Eine gute Nachricht für unsere Augsburger Innenstadt und für das Modehaus mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Wirtschaft- und Finanzreferentin Eva Weber. Wöhrl habe sich in den vergangenen Jahren am Standort Augsburg durch umfangreiche Neustrukturierung […]

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