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Samstag, 29.08.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Politik

FDP und PRO AUGSBURG kritisieren Standort­politik im Fall KUKA

FDP und PRO AUGSBURG haben die Augsburger Stadt­politik im Zuge der aktuellen Dis­kussionen um den Robotik-Spezialisten KUKA scharf kritisiert. Sie bezeichneten das Vorgehen der Stadt als reaktiv und „immer zu spät“.

Von Bruno Stubenrauch

Produktionshalle mit Industrierobotern (Symbolbild)

Johannes Warbeck, Vorsitzender von PRO AUGSBURG, betonte, die Stadt reagiere nur auf Unter­nehmens­ent­scheidungen, anstatt strategisch zu handeln. Zwar lägen viele Ursachen für die Probleme KUKAs bei den hohen Energie­preisen und der Bürokratie auf Bundes- und Landesebene, doch müsse sich Augsburg fragen, ob es seine eigenen Möglich­keiten nutze. Warbeck erinnerte zudem kritisch an den „Kontroll­verlust“ über Schlüssel­techno­logien beim KUKA-Verkauf nach China.

Handeln, wo kommunale Gestaltungskraft greift

OB-Kandidatin Iris Steiner (FDP) forderte die Stadt auf, dort zu handeln, wo kommunale Gestaltungs­kraft greift: Geschehen könnte dies mit einer schnelleren, digitalen Verwaltung, einer aktiven Wirt­schafts­förderung mit klarer Inno­vations­strategie sowie engeren Koopera­tionen mit Hoch­schulen, um Start-ups und neue Techno­logien in die Region zu holen. Gleich­zeitig betonte sie, dass ohne verläss­liche Rahmen­bedingungen, wett­bewerbs­fähige Energie­preise und weniger Büro­kratie auf Bundes- und Landes­ebene keine Kommune allein die Industrie halten könne.

Hintergrund: Während das Geschäft in China und den USA profitabel ist, kämpft KUKA in Europa mit Verlusten. Es besteht daher die Sorge, dass über 400 Arbeits­plätze am Traditions­standort Augsburg gefährdet sind. Der Jobabbau ist Teil eines Spar­programms („Fit for Growth“), mit dem Kosten gesenkt und die Effizienz gesteigert werden sollen, insbesondere wegen des hohen Kosten­niveaus am Hauptsitz. KUKA betont trotzdem, dass Augsburg das Zentrum für große Industrie­roboter bleiben soll.

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Was ist Open Library?

Ausgeleuchtet: Open Library ist ein Bücherei-Konzept, das durch den Einsatz von Techno­logie die Nutzung ohne Personal und die Erweite­rung der Öffnungs­zeiten ermöglicht. En détail: Das Bücherei-Konzept Open Library (auch Offene Biblio­thek genannt) ermöglicht es den Nutzern, eine Biblio­thek auch außerhalb der regulären, personal­besetzten Service­zeiten zu besuchen und zu nutzen. Zugang: Nutzer mit einem gültigen Biblio­theks­ausweis […]

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Stadtteilbücherei Lechhausen öffnet jetzt auch sonntags

Erweiterung des Open-Library-Angebots Genau fünf Jahre nach ihrer Eröffnung erweitert die Stadt­teil­bücherei Lechhausen ihren Open-Library-Betrieb: Ab Sonntag, 16. November, können Besucher die Bücherei auch sonntags von 13 bis 18 Uhr selbstständig nutzen. Von Bruno Stubenrauch Während der sogenannten Open-Library-Zeiten ist kein Personal vor Ort – Medien können aber aus­geliehen, zurück­gegeben oder vor­ge­merkte Titel abgeholt werden. Auch das Lesecafé […]

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Bürgerumfrage 2025: Augsburger lieben ihre Geschichte – Wohnkosten belasten

Mit 7.087 Teilnehmenden erreichte die zwölfte Bürger­umfrage der Stadt Augsburg die bislang höchste Beteili­gung seit Beginn der Erhebungs­reihe. Die Ergeb­nisse offen­baren sowohl die Stärken der Stadt als auch klare Hand­lungs­felder, etwa bei Miet­preisen, Schulen und Radwegen. Von Bruno Stubenrauch Der Fokus der Umfrage, die bis 31. August lief, lag diesmal auf dem zen­tralen Thema „Stadt­ent­wicklung“. Die […]

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Staatstheater: Die Kunst des Erklärens

Vor drei Wochen hatte Baureferent Steffen Kercher ange­kündigt, die öffent­­liche Kommu­ni­kation zur Theater­baustelle sei künftig Aufgabe des Kultur­­referats (DAZ berichtete). Ein nüchterner Zeitungs­artikel, der nun eine neue PR-Stelle dort vermeldete, hat die Augsburger Oppo­sition am Mittwoch in helle Aufruhr versetzt. Kommentar von Bruno Stubenrauch Trotz fortbestehender Beauf­tragung einer externen Kommu­nikations­agentur will die Stadt Augsburg eine […]

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Kann das Gefängnisareal in der Karmeliten­gasse das Römische Museum aufnehmen?

Im Dezember 2025 sollen Kulturausschuss und Stadtrat über den Standort für ein neues Römisches Museum ent­scheiden. Basis ist eine Machbar­keits­studie, die die Stadt aber noch nicht frei­gegeben hat. Die DAZ hinter­fragt im Rahmen der Kolumne „Ausgeleuchtet“ alle drei möglichen Stand­orte: die ehemalige JVA in der Karmeliten­gasse, das Areal bei der Dominikaner­kirche und das Ballenhaus am […]

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V-Partei³ stellt Kandidaten für die Kommunalwahl 2026 auf

Die V-Partei³ ist in den Kommunal­wahl­kampf gestartet. Auf ihrer Auf­stellungs­ver­sammlung in Augsburg wählten die Mit­glieder sowohl ihre 60-köpfige Stadtrats­liste als auch ein­stimmig den amtie­renden Stadtrat und Bundes­vor­sitzenden Roland Wegner zum Ober­bürger­meister­kandidaten. Von Bruno Stubenrauch Die TOP 4 der Stadtratsliste der V-Partei³ (v.l.n.r.): OB-Kandidat Roland Wegner, Julia Boxler, Katharina Maria Hirn, Dominik Minges – Foto: Christoph […]

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Freude am Eiskanal: Kanu Schwaben begrüßt Olympia-Bewerbung und 50%-Förderung

Doppelte Glücksgefühle beim Verein Kanu Schwaben Augsburg: Er feiert nicht nur das klare Votum der Münchner Bürger vom 26. Oktober 2025 für eine Bewerbung um Olympische Sommerspiele, sondern auch eine entscheidende Zusage aus der bayerischen Staatsregierung. Von Bruno Stubenrauch Hans-Peter Pleitner, Präsident des TSV 1847 Schwaben Augsburg, mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder (Foto: privat) Der […]

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Realschule Augsburg-Ost: Beschluss gefasst – und das politische Armutszeugnis gleich mit

Nach Jahren des Zauderns hat der Augsburger Stadtrat Ende Oktober endlich entschieden: Die neue Realschule im Osten der Stadt soll an der Albrecht-Dürer-Straße entstehen. Nach langem Ringen und zahl­reichen Standort­vergleichen fiel der Beschluss einstimmig. Bildungs­bürger­meisterin Martina Wild sprach von einem „Mehrwert“ durch die Nähe zum Bayernkolleg, CSU-Stadtrat Horst Hinterbrandner lobte die gute Erreich­barkeit, und am […]

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„Ja zum Römermuseum – aber bitte staatlich!“

Der frühere Kulturreferent Peter Grab kritisiert die Verhand­lungen der Stadt zum Römermuseum und fordert: Augsburg solle besser pokern. Die Zusage von Minister­präsident Markus Söder für eine 50-prozentige Kosten­beteiligung am neuen Römermuseum sei nur auf den ersten Blick eine gute Nachricht. Von Bruno Stubenrauch Ein staatliches Grundstück für das Römer­museum wäre in der Karmeliten­gasse schon da: […]

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