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Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

AEV holt in Berlin einen Dreier

Gegen die Top-3 der Liga läuft es für die Augsburger Panther in den letzten Wochen. Nach Siegen in Nürnberg und zu Hause gegen München holte der AEV auch bei den Eisbären Berlin die volle Punktzahl. Nach einem umkämpften Spiel gewannen die Panther mit 3:2. Die Treffer für Augsburg erzielten Thomas Holzmann (30.), Jordan Samuels-Thomas (41.) und Jaroslav Hafenrichter (54.). Für die Eisbären waren Louis-Marc Aubry (35.) und Mark Olver (46.) erfolgreich.

Parkes und Trupp wieder dabei

Mike Stewart konnte in Berlin wieder auf Evan Trupp und etwas überraschend auch auf Trevor Parkes zurückgreifen. Das Duo rückte für T.J. Trevelyan und Hans Detsch ins Team.

In den ersten zehn Minuten waren aber weniger die Stürmer als mehr die Verteidiger des AEV gefordert, denn die Eisbären fanden besser ins Spiel und hatten durch Thomas Oppenheimer, Andre Rankel (je 7.) und vor allem Marcel Noebels (8.) auch sehr gute Möglichkeiten. Am aufmerksamen Olivier Roy war aber kein Vorbeikommen. Gleiches galt zunächst auch für sein Gegenüber Petri Vehanen, der gegen den allein vor ihm auftauchenden Drew LeBlanc stark parierte (14.). Beide Teams ließen auch zwei Powerplays ungenutzt, so dass es torlos in die erste Pause ging.

Holzmann trifft

Im Mitteldrittel hatten die Panther dann Glück, dass Jamie MacQueen kurz nach Wiederbeginn nur die Latte traf (21.). Auch danach waren die Eisbären zunächst etwas besser, aber der AEV verteidigte geschickt und beide Teams boten den Zuschauern ein schnelles und abwechslungsreiches Spiel. Der erste Treffer fiel dann während einer Augsburger Überzahl. Oppenheimer nutzte einen Konter nicht und der AEV bestrafte dies prompt. Brady Lamb schickte Holzmann, dieser setzte sich gegen seinen Gegenspieler stark durch, umkrurvte Vehanen und schob mit der Rückhand zum 0:1 ein (30.).

Dieser Treffer gab den Gästen durchaus Auftrieb und ein zweiter Treffer war im Bereich des Möglichen. Vor allem in der 35. Minute, als Mark Cundari mutterseelenalleine vor Vehanen an die Scheibe kam, aber am Goalie der Eisbären scheiterte. Doch damit nicht genug, denn im direkten Gegenzug gelang Aubry der Ausgleich (35.).

Samuels-Thomas zielt genau



  Team GP
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PTS
Punkte
DIFF
Tordifferenz
W
Siege
OTW
Siege Verlängerung
SOW
Siege Penaltyschießen
L
Niederlagen
OTL
Niederlagen Verlängerung
SOL
Niederlagen Penaltyschießen
01 EHC Red Bull München RBM 52 107 183-128 30 4 2 11 4 1
02 Eisbären Berlin EBB 52 101 169-131 29 2 2 13 1 5
03 Thomas Sabo Ice Tigers NIT 52 100 152-126 25 5 5 12 3 2
04 ERC Ingolstadt ING 52 79 147-137 20 4 2 19 4 3
05 Adler Mannheim MAN 52 78 151-149 21 1 5 22 2 1
06 Kölner Haie KEC 52 77 148-142 21 5 0 22 1 3
07 Grizzlys Wolfsburg WOB 52 76 153-146 19 3 3 20 5 2
08 Iserlohn Roosters IEC 52 76 138-154 21 3 3 24 1 0
09 Pinguins Bremerhaven BHV 52 75 146-163 21 4 0 23 2 2
10 Schwenninger Wild Wings SWW 52 74 123-130 19 5 2 23 2 1
11 Düsseldorfer EG DEG 52 68 133-154 17 2 2 22 7 2
12 Augsburger Panther AEV 52 65 151-158 17 2 2 25 1 5
13 Straubing Tigers STR 52 61 137-177 17 0 2 27 2 4
14 Krefeld Pinguine KEV 52 55 141-177 11 2 4 25 7 3
Es war das letzte Highlight im Mitteldrittel, aber der Schlussabschnitt begann mit einem Paukenschlag. Noch keine Minute war gespielt, da zielte Neuzugang Samuels-Thomas ganz genau und ließ Vehanen mit seinem satten Schuss genau in den Winkel keine Chance (41.). Lange währte die Freude nicht, denn die Eisbären schlugen durch Olver zurück. Diesen hatte die AEV-Defensive aus den Augen verloren und nach Zuspiel von Sean Backman hatte Olver aus kurzer Distanz keine Mühe das 2:2 zu erzielen (46.). Beide Teams wollten nun den Sieg. Augsburg war nicht geschockt und wollte seine letzte Chance auf die Playoffs nutzen.

Hafenrichter entscheidet das Spiel

Mit Erfolg, denn bei einem Schuss von Lamb nahm Hafenrichter Vehanen zuerst die Sicht und verwandelte den Abpraller genau sieben Minuten vor dem Ende aus der Drehung zum 2:3 (54.). Und dieser Treffer sollte reichen, denn obwohl Berlin bis zum Schluss den Ausgleich wollte, ließen Roy und seine Vorderleute keinen Treffer mehr zu.

Am Freitag steht nun das letzte Spiel vor der Olympiapause auf dem Spielplan. Ab 19:30 Uhr geht es im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion gegen den ERC Ingolstadt um drei unglaublich wichtige Punkte.



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