Maximilianmuseum: Attraktive Ausstellungen zur winterlichen Museumssaison
„Glückliche Momente“, „Kleine Welten“ und „Bodenschätze“ locken Besucher auf spannende Entdeckungsreise ins Stadtmuseum
Von Halrun Reinholz
Kleine Welten: Spielzeug von anno dazumal
Pünktlich zur Adventszeit hat Kuratorin Christina von Berlin wieder ihre Spielsachen ausgepackt. Die „Kleinen Welten“ entführen die Besucher wie jedes Jahr in die Spielzeugwelt der Vergangenheit. Und das wird niemals langweilig. Wir lernen: Teddybären sind zeitlos und unverwüstlich. Puppen passen sich dem Zeitgeist an. Ritterburgen gab es auch ohne Lego, eventuell durften sie aber von den Kindern nicht berührt werden, weil der Papa damit so viel Arbeit hatte. Quartett-Spiele gibt es nicht nur mit Daten von Flugzeugen, Schiffen und Automarken, früher sammelte man Literaturzitate, Pflanzen oder Landschaften im Viererpack. Eine wahre Augenweide sind die Einkaufsläden mit Mini-Tuchballen, modischen Hüten oder Kleidern, die uns zeigen, wie die dazugehörigen Vorbilder ausgesehen haben. Oder die Puppenhäuser mit Puppenküchen. Der Fundus des Maxmuseums scheint unendlich zu sein, jedes Jahr tauchen neue Schätze auf und auch diesmal werden die großen und kleinen Besucher sich noch bis zum 26. Februar 2017 daran erfreuen können.
Bodenschätze: Funde der Stadtarchäologie
