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Donnerstag, 18.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

CSU fordert mehr Anerkennung fürs Ehrenamt

Die CSU-Stadtratsfraktion hat einen Antrag gestellt, neue Formate zur Würdigung ehrenamtlichen Engagements in Augsburg zu schaffen. Die Stadt­verwaltung soll prüfen, wie Ehrenamtliche künftig regelmäßig und nieder­schwellig ausgezeichnet werden können.

Von Bruno Stubenrauch

Symbolbild

Ob in Vereinen, Kirchen, Rettungs­organisationen oder im Sport – unzählige Augsburgerinnen und Augsburger engagieren sich freiwillig für das Gemein­wohl. Die CSU-Stadtrats­fraktion sieht dieses Engagement bislang zu wenig öffentlich gewürdigt und hat deshalb einen Antrag an Ober­bürger­meister Dr. Florian Freund gestellt.

Die Stadt­verwaltung soll demnach prüfen, wie ein dauerhaftes, niedrig­schwelliges Format zur Anerkennung ehrenamtlicher Leistungen etabliert werden kann. Dabei soll es möglichst unkompliziert zugänglich sein – und möglichst viele Engagierte erreichen, nicht nur einzelne Ausgezeichnete.

Sommerempfang als Vorbild

Ausdrücklich in die Prüfung einbezogen werden soll der Sommer­empfang der Stadt Augsburg – ein Format, das laut CSU von vielen Ehrenamtlichen positiv wahrgenommen wurde, weil dort Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen unkompliziert zusammen­kommen konnten. Auch die Möglichkeit für Stadt­rätinnen und Stadträte, geeignete Personen oder Gruppen für Ehrungen vorzu­schlagen, soll erhalten bleiben.

Wertschätzung als Signal

„Wir wollen keine komplizierten Hürden oder exklusive Aus­zeichnungen für wenige, sondern Formate schaffen, die möglichst viele engagierte Bürgerinnen und Bürger erreichen“, betont Stadträtin Margarete Heinrich, ehrenamts­politische Sprecherin der CSU-Fraktion. Gerade angesichts wachsender Schwierigkeiten, neue Ehrenamtliche zu gewinnen, sei ein sichtbares Zeichen der Stadt­gesellschaft wichtig.

Der Antrag wurde von Fraktions­vorsitzendem Leo Dietz sowie den Stadträtinnen Ruth Hintersberger, Eva Weber, Dr. Hella Gerber, Sabine Slawik und Margarete Heinrich unterzeichnet.