Halbzeit: Abgezockter FCA trotzt Leverkusener Druck – Rieder gleicht eiskalt aus
Der FC Augsburg zeigt in Leverkusen eine bemerkenswert reife Auswärtsleistung und geht mit einem verdienten 1:1 in die Pause. Zwar übernahm die Werkself von Beginn an klar die Spielkontrolle und drückte den FCA tief in die eigene Hälfte, doch die Defensive der Gäste hielt dem Dauerdruck lange stand. Dahmen musste früh eingreifen und bewahrte sein Team mit starken Paraden vor einem frühen Rückstand.

In der Folge blieb Leverkusen spielbestimmend, fand aber immer wieder seinen Meister in der gut organisierten Augsburger Defensive. Besonders Dahmen rückte mehrfach in den Fokus, etwa mit einer starken Rettungstat gegen Tapsoba. Augsburg selbst setzte offensiv nur wenige, aber durchaus gefährliche Nadelstiche – Ribeiro verpasste kurz vor der Pause sogar knapp die Führung.
Fazit: Der FCA präsentiert sich auswärts clever, effizient und defensiv stabil. Trotz klarer Ballbesitznachteile ist das Remis zur Pause absolut verdient. Wenn Augsburg weiterhin so konzentriert verteidigt und seine wenigen Chancen konsequent nutzt, ist im zweiten Durchgang definitiv etwas drin.
Tore:
1:0 Schick (12.)
1:1 Rieder (15.)
Startaufstellungen:
Bayer 04 Leverkusen: Flekken – Quansah, Badé, Tapsoba – Vazquez, Aleix Garcia, Palacios, Grimaldo, Maza, Tella – Schick
FC Augsburg: Dahmen – Zesiger, Gouweleeuw, Arthur Chaves – Fellhauer, Massengo, Rieder, Giannoulis, Kade, Claude-Maurice – Ribeiro