Die Augsburger Zeitung

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Sonntag, 19.11.2017 • Nr. 323 • Jahrgang 6 • www.daz-augsburg.de

ÖDP fordert Analyse der Stausituation in Augsburg

Gespenstische Situationen spielten sich in den vergangenen Wochen in der Augsburger Innenstadt ab: Es ereigneten sich Verkehrsstaus aus dem Nichts, die die Stadt stundenlang lahmlegten.

Christian Pettinger

Christian Pettinger

Eine Reihe von Artikeln in der Augsburger Allgemeinen befassten sich mit der Situation und zuletzt titelte sie „Wie Augsburg den Dauerstau verhindern will“. Was zu den stadtumfassenden Staus aus dem Nichts führt, ist allerdings noch nicht geklärt. Nun fordert Stadtrat Christian Pettinger professionelle Ursachenforschung.

„Letztendlich ist das Augsburger Verkehrssystem an den Grenzen seiner Leistungsfähigkeit angelangt. Wenn dann in den morgendlichen oder abendlichen Hauptverkehrszeiten noch irgendwelche Störungen dazukommen, kollabiert das Ganze und es kommt zum stadtweiten Dauerstau“, vermutet ÖDP-Stadtrat Christian Pettinger.

Die zwischenzeitlich vorgeschlagenen Lösungen wie zum Beispiel die Modernisierung der Verkehrsampelanlagen entlang der Hauptverkehrswege sei laut Pettinger als Mittel zur Verflüssigung des Verkehrs zu befürworten. Derlei Maßnahmen wirkten sich aber immer nur vorübergehend für einige Zeit erleichternd aus. Die momentane Verbesserungen würde durch die steigende Masse der Verkehrsteilnehmer wieder neutralisiert. Deshalb müsse man laut Pettinger bei den Ursachen für die steigende Zahl an Verkehrsteilnehmern beim motorisierten Individualverkehr ansetzen. Eine Lösung könne nur die Reduzierung der einzelnen Fahrten bringen. Um diese zu erreichen, wären „verkehrsvergrämende“ Maßnahmen der falsche Weg. Wenn man aber die genauen Wegstrecken und die Motivation der einzelnen PKW-Lenker kenne würde, könnte man diesen auch wirklich attraktive öffentliche alternative Verkehrsangebote unterbreiten.


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