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Donnerstag, 21.05.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Stadtrat vertagt Beauftragte

Der Augsburger Stadtrat hat am Donnerstag, 21. Mai, die Benennung städti­scher Beauf­tragter vertagt. Er folgte damit allerdings nicht dem Antrag von Roland Wegner (V-Partei³), der kurz vor der Sitzung gestellt wurde.

Von Bruno Stubenrauch

Wegner hatte in der Begründung seines Antrags, der am Vortag gegen Mitter­nacht einging, auf mehrere unge­klärte Fragen verwiesen. Zudem hatte er gefordert, die Regie­rung von Schwaben zur Prüfung der Recht­­mäßig­­keit „zu­sätz­­licher Be­auf­­trag­ter“ ein­zu­­schalten (DAZ berichtete).

OB Dr. Florian Freund begründete die Vertagung jedoch damit, dass die Beauf­tragten ohnehin erst durch ein ent­spre­chendes Verfahren bestimmt werden müssten – eine förmliche Abstimmung sei daher noch nicht möglich.

Antrag der V-Partei³ blieb auf der Strecke

Mit der Vertagung erklärte OB Dr. Freund den Antrag der V-Partei³ für erledigt – was er eigen­tlich nicht ist: Die von Wegner geforderte Über­prüfung durch die Regie­rung von Schwaben ging unter.

Sieben neue Beauftragte will die Stadt Augsburg künftig einsetzen – für Bereiche wie Inklusion, Klimaschutz, Sport und Olympia­bewerbung, Mittelstand, Start-ups, Ehrenamt sowie Kinder, Jugend und Familie.