Freistaat fördert Augsburger Schulen, Kitas und Kulturprojekte mit rund 18,6 Millionen Euro
Die Stadt Augsburg erhält 2026 umfangreiche Fördermittel des Freistaats Bayern für kommunale Hochbauprojekte. Insgesamt fließen rund 18,6 Millionen Euro in den Ausbau und die Sanierung von Schulen, Kindertageseinrichtungen sowie kulturellen Einrichtungen.
Von Bruno Stubenrauch
Mit 384.000 Euro gefördert: im November 2025 eingeweihte Kita in der LützowstraßeDie Mittel stammen aus dem kommunalen Finanzausgleich nach Art. 10 des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes und sollen kommunale Investitionen in Bildung, Betreuung und Kultur unterstützen.
Millionenförderung für Schulen, Kitas und Staatstheater
Zu den größten Einzelprojekten zählt die Generalsanierung der Staatlichen Fach- und Berufsoberschule sowie der Reischleschen Wirtschaftsschule mit 4 Millionen Euro. Für den Ersatzneubau der Johann-Strauß-Grundschule mit Freisportanlagen und Kita sind 3,168 Millionen Euro vorgesehen. Die Generalsanierung des Großen Hauses des Staatstheaters Augsburg wird mit 3,092 Millionen Euro gefördert.
Weitere Mittel fließen unter anderem in die Sanierung und den Ausbau des Rudolf-Diesel-Gymnasiums, der St.-Anna-Grundschule sowie in mehrere Kita-Neubauten im Stadtgebiet. Auch kleinere Projekte wie Umbauten, Erweiterungen und Neubauten von Bildungseinrichtungen werden unterstützt.
Investitionen in Bildung und kommunale Infrastruktur
Die Förderprogramme sollen es den Kommunen ermöglichen, notwendige Investitionen trotz angespannter Haushaltslagen umzusetzen. Bayernweit stehen dafür mehr als 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung, davon rund 300 Millionen Euro aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes.
Kommunale Investitionen gelten dabei nicht nur als Beitrag zur Daseinsvorsorge, sondern auch als wichtiger Impuls für die regionale Wirtschaft, da ein erheblicher Teil der Aufträge an lokale Unternehmen und das Handwerk vergeben wird.