Townhall-Event: Florian Freund fordert Politikwechsel
Kurz vor der Stichwahl setzt OB-Kandidat Dr. Florian Freund auf einen klaren Neuanfang für Augsburg. Bei der ausverkauften Townhall am 13. März im Moritzsaal war eine eine wachsende Unterstützung für Freunds Politik im Publikum zu spüren.
Von Bruno Stubenrauch
Screenshot Instagram
„Die Bürgerinnen und Bürger wollen kein Weiter so“, kritisierte Freund die Strategie von CSU und amtierender OB Eva Weber, die ihre Partei nach links geführt habe und damit die eigene Stammklientel enttäuscht habe.
Freund betonte, dass Augsburg eine Stadt der Koalition der Guten brauche: Alle demokratischen Kräfte sollten zusammenarbeiten, unabhängig von Parteigrenzen. Für den Stadtrat kündigte er einen neuen politischen Stil an: weniger Fraktionsstreit, mehr Zusammenarbeit, respektvolle Debatten.
Neue Verwaltungsstruktur
Auch die Stadtverwaltung solle eine neue Führungskultur erhalten: klare Ziele, Wertschätzung, Vertrauen, sachkundige und empathische Entscheidungen. Freund will Entscheidungswege straffen, Verwaltungsprozesse reformieren und die Zusammenarbeit konstruktiver gestalten.
Die von Anja Marks-Schilffarth und Marc Kampmann vom Augsburg Journal moderierte Veranstaltung war ursprünglich als Kandidatenduell zwischen Eva Weber und Florian Freund geplant. Weber lehnte die Einladung jedoch noch am Wahlabend ab und verwies auf das Live-Fernsehduell auf a.tv, das am Sonntag, den 15. März stattfindet.
