+++ ENTWARNUNG +++ Fliegerbombenfund in der Rosenaustraße
Bei Bauarbeiten in der Rosenaustraße ist am Montag, den 31. August ein Objekt gefunden worden. Dabei könnte es sich um eine Fliegerbombe handeln.

Dies meldete die Stadt Augsburg in ihrer App und auf Social Media um 10.20 Uhr.
+++ Stand 12.15 Uhr: +++
Feuerwehr und Polizei sind vor Ort, ebenso Ordnungsreferent Frank Pintsch. Gemeinsam mit dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz und der Poilzei wird die Lage vor Ort bewertet und Maßnahmen, die die Anwohner betreffen könnten, festgelegt. Die Rosenaustraße und die Schießstättenstraße sind gesperrt.
+++ ENTWARNUNG +++
Wie die Stadt am 31. August um 13.00 Uhr mitteilte, hat der Kampfmittelräumdienst bei seiner Untersuchung festgestellt, dass die 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe keinen Zünder mehr hat. Es geht somit keine Gefahr von dem Weltkriegs-Relikt aus. Der Einsatz wurde beendet, vorsorglich evakuierte Personen wurden zurückgebracht. Die zwischenzeitlichen Verkehrsbeschränkungen wurden aufgehoben.
Aktuelle Hinweise der Stadt gibt es unter anderem hier:
Maßnahmen wie bei der „Weihnachtsbombe“ am 25. Dezember 2016 blieben der Stadt Augsburg heute erspart. Damals waren wegen einer 1800 Kilogramm schweren Fliegerbombe 50.000 Menschen fast einen ganzen Tag evakuiert worden.
Bombenfunde sind in Augsburg auch heute noch möglich. Während des Zweiten Weltkriegs war die Stadt wiederholt Ziel alliierter Luftangriffe. Besonders betroffen waren Bereiche mit kriegswichtiger Industrie und Infrastruktur. Wie viele nicht detonierte Bomben noch im Augsburger Untergrund liegen, lässt sich nicht verlässlich feststellen.