WSA weist Antisemitismus-Vorwürfe von Eva Weber zurück
Die Wählervereinigung WSA hat Antisemitismus-Unterstellungen von Oberbürgermeisterin Eva Weber entschieden zurückgewiesen. Hintergrund sind Aussagen der Amtsinhaberin im Wahlkampfduell bei a.tv am Sonntagabend.
Von Bruno Stubenrauch
Eva Weber (Foto: DAZ Archiv)
Der WSA-Vorsitzende Peter Grab sprach von einer „einer Oberbürgermeisterin unwürdigen Diffamierung“. Schwere Vorwürfe 1) ohne belastbare Grundlage öffentlich zu äußern, verlasse den Boden einer fairen politischen Auseinandersetzung.
Die Wählervereinigung betont, in ihrer politischen Arbeit nie durch antisemitische oder extremistische Positionen aufgefallen zu sein. Mitglieder unterschiedlicher Herkunft und Religion engagierten sich im Verein.
„Antisemitismus als politische Waffe“
Auch der Buchhändler und WSA-Politiker Benjamin Wintergerst, der jüdischen Glaubens ist, widersprach den Vorwürfen. Antisemitismus leichtfertig als politische Waffe im Wahlkampf einzusetzen, relativiere die Ernsthaftigkeit des Problems, erklärte er.
WSA fordert von der Oberbürgermeisterin eine klare Trennung zwischen politischer Debatte und persönlichen Diffamierungen. Demokratische Auseinandersetzung lebe vom Streit um die besseren Ideen – nicht von unbelegten Behauptungen.
(YouTube-Video ab 30:37)
Zitat Eva Weber: „.. hat es mich ziemlich verwundert, dass der Kollege Freund sich von einer WSA unterstützen lässt, wo Mitglieder auf der Liste ganz offen AfD-Posts teilen, wo ganz offen antisemitische russlandfreundliche Parolen zum Besten gegeben werden ..“
