DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Sonntag, 15.03.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Townhall-Event: Florian Freund fordert Politikwechsel

Kurz vor der Stichwahl setzt OB-Kandidat Dr. Florian Freund auf einen klaren Neuanfang für Augsburg. Bei der ausver­kauften Townhall am 13. März im Moritzsaal war eine eine wachsende Unter­stützung für Freunds Politik im Publikum zu spüren.

Von Bruno Stubenrauch

Screenshot Instagram

„Die Bürgerinnen und Bürger wollen kein Weiter so“, kritisierte Freund die Strategie von CSU und amtierender OB Eva Weber, die ihre Partei nach links geführt habe und damit die eigene Stammklientel enttäuscht habe.

Freund betonte, dass Augsburg eine Stadt der Koalition der Guten brauche: Alle demo­kratischen Kräfte sollten zusammen­arbeiten, unabhängig von Partei­grenzen. Für den Stadtrat kündigte er einen neuen politi­schen Stil an: weniger Fraktions­streit, mehr Zusammen­arbeit, respekt­volle Debatten.

Neue Verwaltungsstruktur

Auch die Stadtverwaltung solle eine neue Führungs­kultur erhalten: klare Ziele, Wert­schätzung, Vertrauen, sach­kundige und empathische Ent­scheidungen. Freund will Ent­scheidungs­wege straffen, Verwaltungs­prozesse refor­mieren und die Zusammen­arbeit konstruk­tiver gestalten.

Die von Anja Marks-Schilffarth und Marc Kampmann vom Augsburg Journal moderierte Ver­anstal­tung war ursprüng­lich als Kandidaten­duell zwischen Eva Weber und Florian Freund geplant. Weber lehnte die Einladung jedoch noch am Wahlabend ab und verwies auf das Live-Fernseh­duell auf a.tv, das am Sonntag, den 15. März stattfindet.