CSU fordert mehr Anerkennung fürs Ehrenamt
Die CSU-Stadtratsfraktion hat einen Antrag gestellt, neue Formate zur Würdigung ehrenamtlichen Engagements in Augsburg zu schaffen. Die Stadtverwaltung soll prüfen, wie Ehrenamtliche künftig regelmäßig und niederschwellig ausgezeichnet werden können.
Von Bruno Stubenrauch
Symbolbild
Ob in Vereinen, Kirchen, Rettungsorganisationen oder im Sport – unzählige Augsburgerinnen und Augsburger engagieren sich freiwillig für das Gemeinwohl. Die CSU-Stadtratsfraktion sieht dieses Engagement bislang zu wenig öffentlich gewürdigt und hat deshalb einen Antrag an Oberbürgermeister Dr. Florian Freund gestellt.
Die Stadtverwaltung soll demnach prüfen, wie ein dauerhaftes, niedrigschwelliges Format zur Anerkennung ehrenamtlicher Leistungen etabliert werden kann. Dabei soll es möglichst unkompliziert zugänglich sein – und möglichst viele Engagierte erreichen, nicht nur einzelne Ausgezeichnete.
Sommerempfang als Vorbild
Ausdrücklich in die Prüfung einbezogen werden soll der Sommerempfang der Stadt Augsburg – ein Format, das laut CSU von vielen Ehrenamtlichen positiv wahrgenommen wurde, weil dort Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen unkompliziert zusammenkommen konnten. Auch die Möglichkeit für Stadträtinnen und Stadträte, geeignete Personen oder Gruppen für Ehrungen vorzuschlagen, soll erhalten bleiben.
Wertschätzung als Signal
„Wir wollen keine komplizierten Hürden oder exklusive Auszeichnungen für wenige, sondern Formate schaffen, die möglichst viele engagierte Bürgerinnen und Bürger erreichen“, betont Stadträtin Margarete Heinrich, ehrenamtspolitische Sprecherin der CSU-Fraktion. Gerade angesichts wachsender Schwierigkeiten, neue Ehrenamtliche zu gewinnen, sei ein sichtbares Zeichen der Stadtgesellschaft wichtig.
Der Antrag wurde von Fraktionsvorsitzendem Leo Dietz sowie den Stadträtinnen Ruth Hintersberger, Eva Weber, Dr. Hella Gerber, Sabine Slawik und Margarete Heinrich unterzeichnet.
