Zukunft der Kita Don Bosco gesichert
Stadt Augsburg und Träger finden Lösung
Gute Nachrichten für Familien im Herrenbach: Der Fortbestand der Kindertageseinrichtung Don Bosco ist nach intensiven Verhandlungen unter Dach und Fach. Durch eine finanzielle Unterstützung der Stadt können nicht nur 190 bestehende Plätze erhalten, sondern das Angebot sogar ausgebaut werden.
Von Bruno Stubenrauch

Die Türme von Don Bosco
Lange Zeit stand ein Fragezeichen hinter der Zukunft der Kita Don Bosco. Erhebliche Mängel bei den Sicherheitsstandards – insbesondere im Brandschutz und bei der baulichen Sicherheit – machten teure Investitionen unumgänglich. Da der kirchliche Träger diese Kosten nicht allein stemmen konnte, drohten ein Aufnahmestopp für 90 Kinder und langfristig sogar das Aus der Einrichtung.
Finanzspritze ermöglicht Neuanfang
Die Rettung bringt nun eine Verständigung zwischen der Stadt Augsburg und der katholischen Kirchenstiftung. Über eine „freiwillige Finanzhilfe“ sichert die Stadt die nötigen Mittel für die sicherheitsrelevanten Sanierungen zu. Bürgermeisterin und Bildungsreferentin Martina Wild betont die Bedeutung dieser Einigung: „Es ist gelungen, eine tragfähige Lösung zu entwickeln und das Kita-Angebot nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern sogar auszubauen.“
Mehr Plätze statt Aufnahmestopp
Die positiven Auswirkungen für die Eltern sind unmittelbar: Der angekündigte Aufnahmestopp ist vom Tisch. Mehr noch: Geplant ist die Einrichtung einer zusätzlichen Gruppe mit 25 neuen Plätzen, um den hohen Bedarf im Sprengel der Herrenbach-Grundschule zu decken. Die Eckpunkte der Einigung:
- Bestandsgarantie: 190 Kita-Plätze bleiben dauerhaft erhalten.
- Erweiterung: 25 zusätzliche Plätze (Hort oder Kindergarten) sind in Planung.
- Sicherheit: Sofortige Umsetzung von Maßnahmen an Geländern und im Brandschutz.
Trotz der aktuellen Rettung bleibt die langfristige bauliche Perspektive der Kita ein Thema, das laut Verwaltungsleiter Matthias Matzka unabhängig von den jetzigen Sofortmaßnahmen weiter geprüft wird. Für den Moment jedoch können Kinder und Eltern im Herrenbach erst einmal aufatmen.