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Sonntag, 21.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Umwelt

Flugplatzheide: Freistaat stoppt Bebauungsprojekt

Der Freistaat Bayern legt sein umstrittenes Wohnungsbauprojekt am Haunstetter Bischofsackerweg auf Eis.

Geschützte Pflanzen auf der Flugplatzheide (c) DAZ

Geschützte Pflanzen auf der Flugplatzheide (c) DAZ


Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, hat die Staatsregierung im Doppelhaushalt 2018/19 für sein Wohnbauprogramm „Wohnungspakt Bayern“ bezüglich der Augsburger Flugplatzheide keine Mittel eingestellt. Zirka 300 Wohnungen für anerkannt Geflüchtete waren auf dem Gelände geplant, auf dem der Freistaat Baurecht hat und das rund 85 geschützte Tier- und Pflanzenarten beherbergt. Offenbar haben die Proteste der Naturschützer und die Einwände aus Teilen der Augsburger Lokalpolitik Wirkung gezeigt. Auch das Bayerische Umweltministerium hatte die historische Heidelandschaft zuletzt als schützenswert eingestuft. Die Stadt Augsburg hatte einen alternativen Standort vorgeschlagen: die ehemalige Straßenmeisterei an der Berliner Allee.

Dort müsse nun die Stadt dafür sorgen, Baurecht zu schaffen. Als erster reagierte der Augsburger Stadtrat Christian Pettinger (ÖDP) auf die nicht mehr für möglich gehaltene Chance, die Heidelandschaft in Gänze zu erhalten: „Umso wichtiger ist es jetzt, dass das Wohnprojekt für die bleibeberechtigten Flüchtlinge am alternativen Standort in der Berliner Allee auf dem Gelände der ehemaligen Straßenmeisterei schnellstmöglich umgesetzt wird. Dazu muss die Stadt umgehend Wohnbaurecht auf dem betroffenen Grundstück herstellen“, so Pettinger, der darüber hinaus fordert, dass die Flugplatzheide in Zukunft unter Schutz gestellt wird.

„Damit sollte dieser wertvolle Naturraum für die Zukunft erhalten und vor Zugriffen egal von welcher Seite bewahrt werden können.“

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Siebentischwald: Löschproben wurden nur in Nähe Stempflesee entnommen

Die unbedenklichen und für den Menschen nicht schädlichen Schadstoffanteile in der Schlacke (Lösch), die im Siebentischwald bei den Sanierungsarbeiten am Stempflesee gefunden wurden, wurden im vergangenen Stadtrat von Umweltreferent Reiner Erben vorgestellt. Eva Weber sprach im Rahmen dieser Stadtratssitzung von Bedenklichkeitsanteilen wie bei „Blumenerde“. Das Umweltamt gab Entwarnung. Diese Unbedenklichkeitsfeststellungen bezogen sich allerdings nur auf […]

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Siebentischwald: Ergebnisse der Bodenuntersuchung beim Stempflesee liegen vor

Auf der Sitzung des heutigen Stadtrats verkündete Umweltreferent Reiner Erben die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen, die im Umfeld des Stempflesees vorgenommen wurden. Während der Sanierungsarbeiten am Stempflesees wurde schlackehaltiges Material im Boden gefunden. Laut Ergebnis der Bodenuntersuchung im Auftrag der Forstverwaltung stellen die angetroffenen Schadstoffe kein Risiko für das Trinkwasserschutzgebiet dar. Der sogenannte Lösch wurde nach […]

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Schlacke im Siebentischwald: Stadt im Zugzwang

Im Augsburger Siebentischwald befinden sich offenbar in unbekannten Mengen Schlacke (Lösch), mit der seit 1920 bis in die 70er Jahre Wege aufgeschüttet und gewalzt wurden. Die Stadt ließ nach Funden am Stempflesee Materialproben entnehmen und auf Verträglichkeit überprüfen. Der Lösch befindet sich weit verzweigt in der Nähe des Trinkwasserschutzgebiets beziehungsweise innerhalb der sensiblen Zone. „Ende […]

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Stempflesee: Müssen Bäume gefällt werden? – Was passiert mit dem Lösch?

Die Fraktion Pro Augsburg will wissen, ob aufgrund der Sanierung beim Stempflesee Bäume gefällt werden müssen. Bei der letzten Waldbegehung wurden von Stadträten auch die Sanierungsarbeiten am Stempflesee besichtigt. Dabei wurde man darüber informiert, dass eventuell der Gehweg um den See im Rahmen der notwendigen Arbeiten abgetragen und tiefergelegt werden müsse. „In dem Gehweg am […]

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Stempflesee: Stadt bestätigt Lösch-Funde

Bei Sanierungsarbeiten am Stempflesee sind rund um den See Schlacken gefunden worden. Das Umweltamt prüft derzeit Proben des sogenannten „Lösch“. Dies gab heute die Stadt über ihre Pressestelle bekannt. Die Stadt reagierte somit auf einen DAZ-Artikel, der auf diese Funde hinwies: „Während der derzeitigen Sanierungsarbeiten am Stempflesse wurde bei Bauarbeiten am Weg sogenannter „Lösch“ gefunden. […]

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Streit um Flugplatzheide: ÖDP fordert Konzept für schützenswerte Flächen

Die Augsburger ÖDP fordert, dass in Augsburg ein systematisches Verfahren eingeführt wird, das alle Flächen im Stadtgebiet ermittelt, die einen hohen ökologischen Schutzwert wie die Flugplatzheide besitzen, aber noch nicht unter Landschafts- oder Naturschutz stehen. Im Streit um die geplante Bebauung der Haunstetter Flugplatzheide haben die Gegner der Bebauung alle zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft. […]

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Bayern: Grüne starten Volksbegehren gegen Flächenverbrauch

Bayern-Grüne präsentieren Versiegelungszahlen und starten Volksbegehren gegen Flächenfraß Bayernweit hat die versiegelte Fläche zwischen den Jahren 2000 und 2015 um zirka 670 Quadratkilometer zugenommen. Das entspricht der Größe von Bodensee, Chiemsee und Starnberger See zusammen. Deutschlandweit ist Bayern damit für knapp die Hälfte der Neu-Versiegelung – also neu asphaltierte, betonierte oder bebaute Fläche – verantwortlich. […]

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Baumschutz: Grüne und ÖDP wollen Verschärfung der Baumschutzverordnung und „Schwarze Liste“

Seit die Stadt Augsburg einen Grünen Umweltreferenten hat, sind überproportional Bäume gefällt worden – einige davon aus Unkenntnis der Baufirmen. Deshalb soll nun die Stadt ihre Möglichkeiten gegen „Baumfrevel“ besser ausschöpfen. Der Baumschutz soll nun verschärft werden. Das hat die Grüne Stadtratsfraktion durch zwei Anträge unterfüttert. „Die jüngsten Baumfällungen am Bahnhofsvorplatz und in der Holbeinstraße […]

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Bebauung der Flugplatzheide: Grüne gehen auf CSU los

Die geplante Bebauung der Augsburger Flugplatzheide bringt den Kreisverband der Augsburger Grünen auf die Palme. Der Vorsitzende der Grünen, Peter Rauscher, reitet eine Lanze gegen die CSU: Die Christsozialen würden Wohnungsdruck gegen Naturschutz ausspielen. Hintergrund dieses Statements ist der Sachverhalt, dass die CSU-Fraktion im Landtag eine Petition abgelehnt hatte. Diese Petition galt bei den Naturschützern […]

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