V-Partei³ fordert: Friedensfest soll ab 2027 auch im Landkreis Feiertag werden
Das Hohe Friedensfest soll künftig auch im Landkreis Augsburg gesetzlicher Feiertag werden. Das fordert die V-Partei³ mit gleichlautenden Anträgen für den Augsburger Stadtrat und den Kreistag des Landkreises, die nach der Sommerpause beraten werden sollen.
Von Bruno Stubenrauch

Stadtrat Roland Wegner und Kreisrätin Andrea Abold (Bild: V-Partei³, Christiane Briem)
Ziel sei es, Hand in Hand den Freistaat Bayern zu überzeugen, eine Änderung des Bayerischen Feiertagsgesetzes auf den Weg zu bringen, damit der 8. August ab 2027 auch im Landkreis Augsburg gesetzlicher Feiertag wird, teilt die Partei mit.
Antragsteller sind Stadtrat Roland Wegner und Kreisrätin Andrea Abold. Sie sprechen sich dafür aus, das Hohe Friedensfest als gemeinsames Friedens-, Demokratie- und Versöhnungsfest des gesamten Augsburger Raums weiterzuentwickeln.
Frieden, Zusammenhalt und Verständigung sollen nicht an der Stadtgrenze enden
„Das Hohe Friedensfest steht heute für Frieden, Demokratie, Religionsfreiheit, Toleranz und den Dialog zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft und Weltanschauung. Diese Werte gelten nicht nur innerhalb der Stadtgrenzen, sondern für die gesamte Region Augsburg“, erklären Abold und Wegner.
Nach Auffassung der V-Partei³ spiegle die derzeitige Regelung die Lebenswirklichkeit der Region nicht mehr wider. Stadt und Landkreis bildeten einen gemeinsamen Wirtschafts-, Kultur- und Lebensraum. Täglich pendelten zehntausende Menschen zwischen Stadt und Landkreis, zahlreiche Behörden, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Vereine würden von Bürgerinnen und Bürgern beider Gebietskörperschaften gleichermaßen genutzt, viele gemeinsame Verbünde wie AVV, Messe oder Krankenhauszweckverband hätten sich bewährt.
„Wo Augsburg draufsteht, sollte auch Augsburg drin sein“, so Abold und Wegner: „Das Hohe Friedensfest macht Augsburg deutschlandweit einzigartig. Gerade deshalb sollte seine Botschaft für Frieden, Zusammenhalt und Verständigung nicht an der Stadtgrenze enden, sondern sich mit dem Landkreis Augsburg verbinden.“