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Freitag, 27.02.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

„26 für 26“: Freund will Augsburg zur Kultur­hauptstadt machen

Mit den Wendepunkten 24 und 25 seiner Reihe „26 für 26“ setzt SPD-OB-Kandidat Dr. Florian Freund auf einen kultur­politischen Neustart: Augsburg soll sich als Europäische Kultur­hauptstadt 2040 bewerben – und zugleich seine Identität als Wasserstadt stärker sichtbar machen.

Von Bruno Stubenrauch

Freund verweist auf internationale Erfolge wie das UNESCO-Welterbe des Augsburger Wasser­management-System sowie frühere kulturelle Glanzpunkte. Augsburg sei Fugger-, Brecht-, Mozart- und Friedensstadt – dieses Profil müsse selbst­bewusst nach Europa getragen werden. Eine Bewerbung sei kein Prestige­projekt, sondern ein gemeinsames Zukunfts­versprechen für die ganze Stadt.

„Erlebnis- und Aufenthaltsräume inszenieren“

Da Deutschland turnusgemäß 2040 wieder an der Reihe ist, müsste die Vorbereitung spätestens ab 2028 beginnen. Freund fordert daher frühzeitige konzep­tionelle Arbeit, breite Bürger­beteiligung und eine politische Grundsatz­entscheidung. Kultur­hauptstadt werde man nicht durch Verwaltung, sondern durch Begeisterung.

Zugleich rückt er das „Herzstück“ der Stadt in den Fokus: das Wasser. Lech, Wertach und die inner­städtischen Kanäle sollen stärker als Erlebnis- und Aufenthalts­räume inszeniert werden – durch bessere Sichtbarkeit, Vermittlung und städte­bauliche Akzente. Das UNESCO-Welterbe-Büro solle dafür politisch gestärkt werden.

„Wieder Leuchtkraft entwickeln“

Freunds Ziel: ein Kultur- und Identitäts­schub für Augsburg – mit inter­nationaler Strahlkraft für Tourismus, Innenstadt und kreative Wirtschaft. „Augsburg hat alles, was Europa spannend macht“, so der OB-Kandidat. „Jetzt müssen wir daraus wieder Leuchtkraft entwickeln.“

„26 für 26“ ist eine SPD-Kampagne zur Kommunal­wahl. 26 politi­sche Projekte und Posi­tionen, mit denen die SPD eine „Augsburg-Wende“ einleiten will, sollen bis zum Wahltag über Presse, Social Media und vor Ort in den Stadt­­teilen kommu­ni­ziert werden.