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DAZ-Archiv vom 2. Oktober 2017 • www.daz-augsburg.de

Brauchtum im Kampf gegen Fortschritt: Warum sich die Friedensstadt vom Turamichele-Kult verabschieden sollte

Im 17. Jahrhundert Mittel religiöser Hetze, im bayerischen Königreich von Aufklärern verboten, bei Nationalisten und Nazis beliebt - heute ein Kindergeburtstag: Mit dem Turamichele feiert die Stadt Augsburg seit über 400 Jahren ein eigentümliches Fest zwischen religiöser Ideologie, deutschem Überlegenheitswahn und infantiler Verklärung. - Warum die Stadt Augsburg sich vom aktuellen Turamichele-Ritual verabschieden sollte.

Von Bernhard Schiller

Merkmal zivilisierter Kulturen ist die Einhegung der Gewalt und darin die physische Verschonung des unterworfenen Feindes sowie seine Zuführung zu einem rechtsstaatlichen Verfahren. Nicht so beim Turamichele, das seinen Gegner im Übertötungsrausch dahinmetzelt und gegen Aufklärung und Kritik seit Jahrhunderten immun zu sein scheint.

Zeughaus

Michaeliskult am Zeughaus (Foto: B. Schiller)


AEV verliert in München

Die Augsburger Panther mussten in München die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Der AEV verlor das Derby mit 2:5. Die Treffer für die Panther erzielten David Stieler (15.) und Daniel Schmölz (51.). Für den EHC Red Bull München waren Steven Pinizzotto (23., 29.) Derek Joslin (30.), Frank Mauer (34.) und Michael Wolf (58.) erfolgreich.

Trainer [...]

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